Jülich - Zum dritten Mal in Folge: FC Wegberg-Beeck gewinnt Sommer-Cup

Zum dritten Mal in Folge: FC Wegberg-Beeck gewinnt Sommer-Cup

Von: hfs.
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Der FC Wegberg-Beeck hat den dritten Sommer-Cup zum dritten Mal in Folge gewonnen. Foto: Krol

Jülich. Der Sommer-Cup in Rurdorf lebt, wie an über 800 Zuschauer beim Endspiel eindrucksvoll festzumachen ist. Und er wird weiterleben. Wie und in welcher Form entscheiden die Verantwortlichen in den nächsten Tagen, verriet Rurdorfs Vorsitzender Franz Peter Breuer bei der Siegerehrung des 30. Cups.

Schirmherr Uwe Willner überreichte als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse den Scheck mit 2500 Euro Wegberg-Beecks Mannschaftsführer Arian Berkigt . Der FC hatte sich zum dritten Mal in Folge gegen Liga-Konkurrenten Borussia Freialdenhoven durchgesetzt. 2:1 hieß es am Ende für die Mannschaft von Trainer Friedel Henßen.

„Wir haben über 14 Tage ein wunderschönes Turnier erlebt, ein Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben“, meinte Schirmherr Uwe Willner, der bei der Siegerehrung seinen roten Dienstschirm in die Ecke stellen konnte. Denn seine Prognose – „ab 16 Uhr regnet es nicht mehr“ – war eingetroffen. Pünktlich mit dem Anpfiff von Schiedsrichter Tobias Litt herrschte auch temperaturmäßig Sommer-Cup-Atmosphäre. Die erste Chance aber hatte der Freialdenhovener Petrit Baliu (1.), doch sein Versuch, ein Zuspiel Volley zu nehmen, ging daneben.

Optisch war danach der FC besser , doch erstmals geprüft wurde Borussen-Keeper Sascha Rodemers erst in der 15. Minute, als er einen Schuss von Johannes Walbaum parierte. Der Strategie der Wegberg-Beecker, das Endspiel breit zu machen, immer über die Außen zu kommen, versuchte Freialden­hoven, mit Nadelstichen in die Spitze zu begegnen. In der 35. Minute tauchte Patrick Scheulen im Freialdenhovener Strafraum auf, er schüttelte Okan Dieknli ab, doch der anschließende stramme Flachschuss zog knapp an Rodemers vorbei. Den Führungstreffer der Borussia versemmelte Kelly Ajuya (40.). Mit einem Doppelpass zwischen Baliu und Nock schön freigespielt, verstolperte er diese Großchance.

Dem 1:0 durch Walbaum (41.) ging eine Nachlässigkeit von Nock voraus. Anstatt im gegnerischen Strafraum den Pass auf den frei stehenden Ajuya zu wagen, verdribbelte er sich. Über Dominik Kruczek wurde der Ball schnell auf Berkigt gelegt, der Walbaum bediente. Der ehemalige Jugendnationalspieler von Borussia Mönchengladbach – eine langwierige Verletzung stoppte die hoffnungsvolle Profikarriere – zog trocken ins untere linke Eck ab. Die Führung war glücklich, aber nicht ganz unverdient und hätte durch Baliu (44.) egalisiert werden können. Doch sein Schuss aus vollem Lauf verfehlte nur ganz knapp das Gehäuse von Torhüter Stefan Zabel.

Die 2:0-Führung erzielte erneut Walbaum, als er das Zuspiel von Johannes Jansen eiskalt nutzt, den Ball ins kurze Eck knallte, obwohl dort Rodemers stand und staunte. Bezeichnend war wenig später eine Szene des Freialdenhovener Keepers. „Ja, wohin soll ich denn spielen?“, schrie er bei einem Abschlag, denn einen frei stehenden Borussen sah er ebenso wenig wie die Zuschauer, die von der ersten Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff vom Auftreten der Borussen enttäuscht waren. Dies schien Hannes Spielerwechsel zu beeinflussen – er nahm Kuhnke und Baliu raus, brachte dafür Arnold Lutete und Mark Szymczewski –, denn sofort stand der FC unter Druck. Erst recht, als Lutete zwei Minuten nach der Einwechslung per Kopfball nach Flanke von Szymczweski den 1:2-Anschlusstreffer erzielte.

Danach ergab sich ein offener Schlagabtausch. In der 70. und 75. hatte der FC zwei Großchancen, in der 75. hätte Freialdenhoven eigentlich durch Elvis Page ausgleichen müssen, danach probierte Fabio Ribeiro (78.), Rodemers zu überlisten, ehe Walbaum (85.) und Kruczek (89.) versiebten. Quasi mit dem Schlusspfiff sah Wolfgang Nock Rot, wegen angeblicher Schiedsrichter-Beleidigung.

„Wir sind auf einem guten Weg, meine Jungs haben besonders in der zweiten Halbzeit guten Fußball gezeigt. Wir sind für das Spiel in 14 Tagen gut vorbereitet“, blickte Borussen-Trainer Winnie Hannes auf das erste Meisterschaftsspiel der neuen Saison, bei dem Freialdenhoven in Wegberg-Beeck antreten muss.

Ob ihn die dritte Endspielschlappe in Folge wurmte, ließ Hannes offen. „Mich ärgert die Rote Karte, die überzogen war“, kritisierte er die Entscheidung von Schiri Tobias Litt, der sein letztes Spiel pfiff. Aus Sicht von Friedel Henßen geht der Sieg in Ordnung. „Wir hätten noch höher gewinnen können, in der ersten Halbzeit waren wir spielerisch besser, sind dann zwar nochmals durch den Anschlusstreffer unter Druck geraten“, sagte der FC-Coach, der sich „in zwei Wochen das gleiche Resultat“ wünscht.

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