Jülich - Zukunftsstadt Jülich verpasst zweite Phase

Zukunftsstadt Jülich verpasst zweite Phase

Von: Bebra
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Das „Team Zukunftsstadt“ überreicht seine visionär in Würfelform gestaltete Abschlussdokumentation an Bürgermeister Axel Fuchs (links). Die zweite Phase hat Jülich nicht erreicht.

Jülich. Die Stadtverwaltung wurde am Donnerstag über die Entscheidung der Expertenjury informiert: Für die zweite Phase des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ wurden 20 Kommunen ausgewählt, um mit Bürgern und Wissenschaft ihre Ideen für eine lebenswerte und nachhaltige Stadt weiterzuentwickeln. Jülich gehört nicht zu diesem Kreis.

In der Herzogstadt wurden seit Juli 2015 viele gute Ideen geboren, schreibt die Stadtverwaltung. Beispielsweise wie eine barrierefreie Mobilität funktionieren kann, es sind neue Ideen für Nachbarschaftskonzepte und für eine lebendige Innenstadt entstanden oder Konzepte für neue Begegnungsorte.

Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs zeigte sich enttäuscht nach der Berliner Entscheidung: „Schade, dass Jülich nun nicht die Möglichkeit hat, seine Visionen mit Unterstützung von Seiten der Wissenschaft und mit Hilfe von Fördergeldern weiterzuentwickeln. Ich danke aber allen, die das Projekt engagiert begleitet haben. Mir ist es sehr wichtig, dass die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse in Konzepte und Planungen der Verwaltung einfließen.“ Mit dem Verlauf der 1. Phase und der positiven Resonanz aus der Bürgerschaft sei die Verwaltung sehr zufrieden.

An den drei öffentlichen Workshops haben jeweils zwischen 70 und 130 Personen teilgenommen. Über Befragungen und Soziale Netzwerke wurden mehrere tausend Bürger erreicht. Die Erfahrungen aus diesem breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozess will die Verwaltung für zukünftige Projekte nutzen. Gerne hätte man das Projekt mit den wissenschaftlichen Partnern und den Bürgerinnen und Bürgern im Herbst fortgeführt.

Dafür wurde vom Amt für Stadtmarketing und Kultur in Kooperation mit den wissenschaftlichen Partnern – RWTH, Hochschule Niederrhein und Forschungszentrum Jülich/Zukunftscampus – eine aussagekräftige Bewerbungsskizze erarbeitet, die auch gleichzeitig zur Vorbereitung der 2. Phase galt. „Ich sehe uns trotzdem nicht als Verlierer dieses Wettbewerbs“, sagt Bürgermeister Fuchs, „Jülich durfte den Titel „Zukunftsstadt“ ein Jahr lang führen, und ich sehe Jülich auch ohne den weiteren Wettbewerb auf einem guten Weg, den Visionen der Bürgerinnen und Bürger ein Stück näher zu kommen.“

Die 20 Kommunen in Phase 2: Amt Peenetal/Loitz, Berlin Mierendorff-Insel, Bocholt, Bottrop, Dresden, Finsterwalde, Freiburg, Konstanz, Gelsenkirchen, Halle, Kreis Recklinghausen, Landkreis Rottal Inn, Lüneburg, Norderstedt, Oberhausen, Sprendlingen, Ulm, dem „Wattenmeer Achter“, Wolfsburg und der Zubra-Region .

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