Zukunftsstadt Jülich: Die Workshops starten

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Projekt Zukunftsstadt Jülich: Im ersten Workshop sollen aus Ergebnissen der Bürgerbefragung konkrete Vorschläge werden. Foto: Stadt Jülich
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Jülich. Das Projekt „Jülich 2030+ Bürger. Schaffen. Zukunft.“ startet in die nächste Phase. In einem Workshop sollen im Dialog mit den Bürgern und einem Kompetenz-Team unter wissenschaftlicher Begleitung der Katholischen Hochschule NRW die Ergebnisse der Bürgerbefragung konkretisiert werden.

Die Stadt Jülich ist eine von 51 Städten deutschlandweit, die sich innerhalb des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung initiierten „Wettbewerbs Zukunftsstadt“ an der Entwicklung konkreter Visionen für das Jahr 2030 und darüber hinaus beteiligen.

Bereits in den vergangenen Wochen und Monaten wurden unter wissenschaftlicher Begleitung der Katholischen Hochschule erste Bürgerabstimmungen vorgenommen. Es wurde ein Kompetenzteam mit Vertretern aus Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft gebildet, das mit Fachwissen und als Multiplikator berät und begleitet. Am 23. Oktober endete die umfassende Bürgerbefragung zur Zukunftsstadt Jülich. Sie bündelt erste Ideen und konkretisiert Visionen.

In einem Workshop sollen diese weiterentwickelt und beraten werden. Dazu ist nun die Meinung und Unterstützung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger gefragt. Diese sind deshalb herzlich am Samstag, 14. November, von 10 bis 13 Uhr in das Foyer des Science Colleges Overbach in Barmen, Franz-von-Sales-Str. 16, zu einem Workshop eingeladen, in dem spannende Fragen und Themen bearbeitet werden.

Wie mobil und vernetzt soll Jülich im Jahr 2030 sein? Ist die Nahversorgung im Umland gesichert? Leben junge Menschen gerne in der Stadt, ziehen Menschen nach Jülich und nicht mehr von hier weg? Gehen wir noch zum Arzt oder bekommen wir Diagnosen am PC? Gehen wir noch ins Kino und Theater, wohnen wir in Mehrgenerationenhäusern und wo treffen sich die Menschen zu Gesprächen? Spielen Kinder noch oder wieder auf Bolzplätzen Fußball, teilen wir miteinander Autos, die keine Abgase mehr ausstoßen und zieren Gemüsegärten die Hochhausdächer? Wie gehen wir mit armen oder alten Menschen um?

„Die Stadt Jülich hat mit dem Projekt ,Jülich2030+ – Bürger. Schaffen. Zukunft.‘ die große Chance, Ideen zu entwickeln, die umsetzbar sind, weil sie von der ersten Vision bis zur Realisierung im Bürger-Dialog und mit Fachwissen des Kompetenz-Teams verankert sind“, sagt Katarina Esser als Dezernentin. „Im Mittelpunkt dieses Workshops steht vor allem die Auswertung der Erkenntnisse aus der Bürgerbefragung. Die Ergebnisse werden vorgestellt und vertiefend diskutiert und in Kleingruppen so bearbeitet, dass sich eine Sammlung von Ideen für Maßnahmen ergibt“, ergänzt In­grid Pütz als Leiterin der Stabsstelle Stadtmarketing. Der Workshop wird von Prof. Liane Schirra-Weirich und ihren Mitarbeitern der Hochschule moderiert.

Das Projektteam hofft auf möglichst viele Teilnehmer. Infos/Anmeldung: Stadt Jülich, Stabsstelle Stadtmarketing, Telefon 02461/63420; E-Mail: ipuetz@juelich.de.

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