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Zu wenig Sitzbänke: Senioren benennen Probleme

Von: zts
Letzte Aktualisierung:
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Befassen sich mit dem Thema „Älter werden in Aldenhoven“: v. l. Pfarrer Charly Cervigne, Karin Weber, Hannelore Frings und Ingo Rosenbaum. Foto: Zantis

Aldenhoven. Das Thema „Älter werden in Aldenhoven“ geht eine eine Planungsgruppe in der Evangelischen Kirchengemeinde an. Ziel der Gruppe unter Leitung von Pfarrer Charly Cervigne, Hannelore Frings (Seniorenbetreuungs-Leiterin), Karin Weber und Ingo Rosenbaum (Sozialmitarbeiter) ist es, alle anstehenden Probleme, mit denen sich ältere Menschen im Gemeindegebiet konfrontiert sehen, zu erfassen und aufzuarbeiten.

In einer Umfrageaktion wurden vor allem altersbezogene Erkundungen eingeholt. Hierzu ergaben sich auch durchaus positive Ergebnisse. Allgemein gesehen sind die Themen Wohnsituation, gesundheitliche Versorgung und auch die finanzielle Situation durchaus als zufriedenstellend anzusehen.

Das Klima und das Zusammenleben werden, überwiegend aus der Perspektive eines bergmännischen Berufslebens gesehen, auch positiv beurteilt. Allerdings wurden auf die Frage „Was tut not?“ doch viele bedenkliche und verbesserungswürdige Fakten ermittelt. Dringend mahnen die Senioren eine Verbesserung der Infrastruktur an, um die Mobilität zu erhöhen.

Weiterhin genannt wurden das Fehlen öffentlicher Toiletten, zu wenig Sitzbänke und die bescheidenen Einkaufsmöglichkeiten außerhalb des Kernorts. Bemängelt wurden auch ein dürftiges Kulturangebot und das gänzlich fehlende Angebot für betreutes Wohnen in der Merzbach-Gemeinde.

Es fehle generell ein Konzept, um ältere Menschen besser betreuen zu können. „Viele Bedürfnisse sind vorhanden“, ist sich die Gruppe einig. Dazu will man in Gesprächen mit der Kommunalpolitik, mit den Vereinen, den Kirchen und den sozial tätigen Organisationen Kontakte aufnehmen. „Wir müssen den Bedürfnissen der älteren Menschen mehr Beachtung entgegenbringen.“

Im März 2014 soll vor allem das Thema „Gesundheit für ältere Menschen“ aufgegriffen werden. Das Thema „Älter werden“ wird situationsbezogen auch am Sonntag, 12. Januar, um 10.15 Uhr in einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche an der Martinusstraße im Mittelpunkt stehen.

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