Zu schließender Spielplatz am alten Bahnhof soll ersetzt werden

Von: ahw
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Der Spielplatz Am alten Bahnhof in Neu-Pattern wird demnächst geschlossen. Ersatz soll aber geschaffen werden. Foto: Wolters

Aldenhoven. Kontrovers diskutiert wurde bei der jüngsten Sitzung des Aldenhovener Gemeinderates die Verlagerung des Spielplatzes Am alten Bahnhof in Neu-Pattern.

Nach Angaben der Verwaltung war der Spielplatz im Zuge der Erschließung des Umsiedlungsstandortes Neu-Pattern vor 25 Jahren errichtet worden und nach entsprechender Nutzung und durch Vandalismus-Attacken in einem maroden Zustand. Als alternative Standorte schlug Bürgermeister Ralf Claßen das neue Baugebiet „Schwanenkamp II“ oder den Spielplatz im Römerpark vor, der aufgewertet werden könne.

SPD-Fraktionsvorsitzender Udo Wassenhoven machte keinen Hehl daraus, dass im das ganze Prozedere nicht passt, denn in Neu-Pattern solle bereits der dritte Spielplatz geschlossen werden. Der Römerpark sei für die Kinder aus Neu-Pattern zu weit entfernt und die Aussichten auf einen Platz im „Schwanenkamp II“ zu unsicher.

Monika Müller (Bündnisgrüne) und FWG-Sprecher Dieter Froning sprachen sich dafür aus, den zentralen Spielplatz im Römerpark aufzuwerten.

Bernd Jansen (SPD), gleichzeitig Ortsbürgermeister in Neu-Pattern, plädierte dafür, den Spielplatz nicht schlechter zu machen, als er ist. Er schlug deshalb vor, das Areal Am alten Bahnhof erst dann zu schließen, wenn die Ersatz-Spielfläche fertiggestellt sei. Bis dahin könnten die vorhandenen Schäden behoben werden.

Hier erhob indes Bürgermeister Claßen Einspruch. „Investieren ergibt nicht viel Sinn“, wandte er sich gegen diese Anregung. Ähnlich argumentierte CDU-Fraktionsvorsitzender Georg Krapp: „Der Platz ist kaputtgespielt“, sagte er und verwies an die ungünstige Lage an einer stark befahrenen Straße. Die Distanz zum Schwanenkamp II sei vergleichbar.

Am Ende stimmte der Gemeinderat mit 12:7-Stimmen bei fünf Enthaltungen für die Schließung des Spielplatzes Am alten Bahnhof, die anschließende Vermarktung des Grundstücks und dafür, einen Ausgleich für die entfallende Spielfläche sicher zu stellen.

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