Zoopfleger Hans Kehl: „Keinen Mist in Wald gefahren“

Von: -vpu-
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Schlicht überwachsen: Die Sicherungsseile vieler Bereiche des Hochseilklettergarten im Jülicher Park sind „umschlungen“, Keile und Podeste zerstört. Die Bäume wachsen zu schnell. Foto: Horrig

Jülich. Der Hochseilklettergarten im Brückenkopf-Park ist gesperrt. Durch „überraschend schnelles Baum-Wachstum“ seien dort die Sicherungsseile eingewachsen, Podeste zerstört, hieß es seitens der Geschäftsführung. Alte Jülicher hätten sich erinnert, dass vom Brückenkopf-Zoo regelmäßig Mist dort abgeladen worden sein soll. Dem widerspricht der frühere Jülicher Zoo-Tierpfleger Hans Kehl energisch, der sich in der Redaktion gemeldet hat.

„Wir haben keinen Mist in den Wald gefahren. Das wäre bei der weiten Strecke und nur mit Schubkarren ziemlicher Quatsch gewesen.“ Kehl hat von 1976 über drei Jahrzehnte im Jülicher Zoo gearbeitet.

Kehl weiß nur von Laub und Hobelspänen, die gelegentlich in den Wald gebracht worden seien. Der Mist aus den Gehegen und Ställen sei früher im Bereich des heutigen Ziegenstalls zwischengelagert worden. Dort konnte er abgeholt werden – oder wurde von den Zoo-Beschäftigten auch schon mal in Kleingärten geliefert, was meist eine Spende für den Zoo einbrachte.

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