Linnich - Zoff um undichte Bürgerhalle geht in die nächste Runde

Zoff um undichte Bürgerhalle geht in die nächste Runde

Von: ojo
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Abdichtungsoffensive geriet in
Abdichtungsoffensive geriet ins Stocken: Die Rurauenhalle Tetz ist am kommenden Montag erneut Ausschussthema. Foto: Jonel

Linnich. Die eigentlich sitzungsfreien Herbstferien beginnen für die Mitglieder des Linnicher Sport-, Kultur- und Partnerschaftsausschusses am kommenden Montag - mit einer Sitzung.

Für den 24. Oktober, 18 Uhr, hat Ausschussvorsitzender Bernd Lohmann seine Mandatsträger und Sachkundigen Bürger in den Rathaussaal bestellt. Mit dieser Einladung reagiert er auf einen Antrag der SPD-Fraktion, der Ende vergangener Woche im Rathaus angekommen ist.
Darin wurde die „unverzügliche Einberufung” des Ausschusses gefordert. Auf der Tagesordnung steht nur ein einziger Punkt: Die Bürgerhalle Tetz und der Beschluss, den eben dieser Ausschuss Ende September zur Behebung des Tropfwasserproblems in der Bürgerhalle gefasst hatte.

Eindeutige Beschlusslage

Wie es heißt, sind „interne Probleme bei der Ausführung dieses Beschlusses” der Hintergrund des ungewöhnlichen Geschehens. Dabei schien nach dem Beschluss alles eindeutig und der Weg klar vorgezeichnet. „Die Dachfläche der Nebenräume der Halle Tetz komplett zu erneuern”, lautete der Auftrag des Ausschusses. Die Maßnahme sollte kurzfristig ausgeschrieben werden, und zwar optional auch mit einem Pult- beziehungsweise Satteldach anstelle des vorhandenen Flachdaches.

„Weiterhin wird die Verwaltung beauftragt, unverzüglich mit der Dorfgemeinschaft Tetz die Isolierung der Leitungen der Kühlanlage vorzunehmen und darüber hinaus auch eine Zwangslüftung einzurichten.” Innerhalb der nächsten vier Monate, so der Beschluss, „ist die Problematik der Kühlung abschließend durch Montage des Kompressors auf dem Dach oder Schaffung einer ordnungsgemäßen Be- und Entlüftung zu erledigen”.

Dieser „Auftrag” an die Verwaltung entsprach dem einstimmigen Votum des Ausschusses. Alles schien endlich seinen Gang zu nehmen, um das Dauerthema „undichte Bürgerhalle” endlich mit einer Lösung zu beenden.

Doch kaum begonnen, geriet die Abdichtungsoffensive schon ins Stocken. Wie in Erfahrung zu bringen war, soll die Dorfgemeinschaft Tetz durch ihren Vorsitzenden Hans-Willi Dohmen den städtischen Bestrebungen einen Riegel vorgeschoben haben. Dabei geht es nicht um die Dachsanierung, sondern eher um die Einschätzung, welchen Anteil die Kühlanlage daran hat, dass Wasser von der Decke tropft, und was mit dem Aggregat geschehen soll.

Verzug zeitigt neue Probleme

Problematisch könnte der Zeitverzug werden. Ein Dach lässt sich in der anbrechenden nassen und kalten Jahreszeit kaum sanieren. Allerdings wäre denkbar, diesen Bestandteil des Septemberbeschlusses abzukoppeln und umsetzen zu lassen. Über die Kühlanlage, die Isolierung der Leitungen und die Verlagerung des gesamten Aggregats nach draußen, werden sich Stadt und Dorfgemeinschaft einig werden müssen - irgendwie.
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