Zirkusluft weht eine Woche durch die Grundschule Nord

Von: Kr.
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Turnvater Jahn stand Pate für
Turnvater Jahn stand Pate für diese Zirkusnummer, an der Artisten des Kinderzirkus Lollipop und die Zuschauer gleichermaßen ihren Spaß hatten. Foto: Kròl

Jülich. Das war ein Erlebnis, von dem die 380 Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Nord sicherlich noch lange zehren werden. Welches Kind träumt schließlich nicht davon, einmal als richtiger Zirkusartist in einer richtigen Manege vor ganz großem Publikum zu stehen.

Den Schülern der Nordschule wurde dies ermöglicht, denn das Lehrerkollegium hatte den „Zirkus Lollipop” für eine ganze Woche eingeladen. Mit Wohnwagen, einem richtigen Zirkuszelt und allem, was sonst noch dazugehört, war der Zirkus gekommen, hatte das Zelt auf dem Schulhof errichtet und sieben Trainer hatten innerhalb einer Woche aus den Kindern richtige Artisten gemacht.

Im Rahmen einer Projektwoche, in der das Erlebte und Erlernte gleichzeitig Gegenstand des Unterrichts war, hatte dies alles stattgefunden. Aufgeteilt wurden dabei die Kinder in vier altersgemischten Gruppen. Glanz- und Höhepunkt der Woche waren die vier Zirkusvorstellungen, die sie jeweils vor Eltern und Freunden gaben.

Die Luft knisterte vor Spannung, denn Lampenfieber gehört zu einem solchen großen Auftritt dazu. Es duftete nach Popcorn und Zuckerwatte, denn auch dies darf in einem Zirkus nicht fehlen. Dann erklang ein großer Tusch und die jungen Artisten hielten in ihren Kostümen unter dem Applaus des Publikums Einzug. Fetzige Musik, Lichteffekte und Nebelschwaden erhöhten noch die Spannung. Clowns und Zauberer, Feuerschlucker, Jongleure, Trapezkünstler und Seiltänzer, dazwischen immer wieder Clowns und nicht zu vergessen die Turngruppe nach Turnvater Jahn gaben alle ihr Bestes und wurden vom Publikum mit viel Applaus bedacht.

Mit Können und viel Geduld

Ganze zwei Stunden dauerte die Vorstellung und so manche Mutter und mancher Vater staunte über das unerwartete Talent, dass Sohn oder Tochter hier an den Tag legten. Dies fand auch Konrektorin Ursula Kuck-Kucklies, die die Fäden zum Zirkus geknüpft hatte: „Mit großem Können und Geduld haben die Trainer die Kinder angeleitet. Für die Kinder war es eine tolle Erfahrung. Sie haben sich einmal in völlig anderer Weise kennen gelernt und an sich selbst ganz neue Fähigkeiten entdeckt. So etwas stärkt auch das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Schulleiter Heinz Rombach meinte dazu nur: „Da fragt man sich wirklich: warum haben wir das nicht schon viel früher gemacht?”.

Möglich wurde das Projekt übrigens durch eine Spende der Sparkasse Düren und den Erlös aus dem Sponsored Walk im vergangenen Jahr.
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