Jülich - Ziehung beendet gutes Weihnachtsgeschäft

Ziehung beendet gutes Weihnachtsgeschäft

Von: hfs.
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Mit Hildegard Decke (Bildmitte) freute sich eine Hauptgewinnerin über den riesigen Flachbildfernseher. Dazu gratulierten Michael Rosenbaum und WG-Vorsitzende Ute Werner (r.). Foto: hfs.

Jülich. Jetzt hat auch der Vorstand der Werbegemeinschaft (WG) und deren Arbeitskreis „Weihnachtsverlosung“ das Jahr 2014 abgeschlossen. Den krönenden Abschluss bildete die traditionellen Schlussziehung der Hauptpreise im Werte von fast 10.000 Euro, die einmal mehr im Palmengarten des Technologiezentrums über die Bühne ging.

„Wir sind glücklich und zufrieden. Ich hoffe, sie sind es auch nach unserem Abend“, begrüßte die neue Vorsitzende Ute Werner die Gäste, die Mitgliedsgeschäfte der Werbegemeinschaft und ihre Vorstandskollegen, die alle Hände voll zu tun hatten. Schließlich stand die Hauptziehung der Weihnachtsverlosung an. So durften sich die Geladenen sicher sein, am Ende des kurzweiligen Abends mit einem Preis nach Haus zu gehen.

Hatten die kleineren Sachpreise bereits ihre Gewinner gefunden – die Gewinnlose waren bei der Sparkasse Düren gegen entsprechende Gutscheine zum Einlösen in den Mitgliedsgeschäften der Werbegemeinschaft umgetauscht werden – waren es nun die Hauptpreise, die neue Besitzer suchten. Ob es Gutscheine, Hightech-Toaster, i-Pods, E-Book Reader, Drucker oder zum Beispiel hochmoderne Bügeleisen waren, insgesamt repräsentierten die einen Gegenwert von rund 10.000 Euro. Nicht zu vergessen zwei riesengroße Flachbildfernseher, die quasi die Krönung der Verlosung darstellten. Darüber freuten sich Hildegard Decke aus Altenburg und Jennifer Vent aus Echtz.

„Ich habe noch nie etwas gewonnen, das ist wirklich toll“, freute sich das Enkelkind von Gertrud Vent aus Lich-Steinstraß, eine der Mitbegründerinnen des Jülicher Weihnachtsmarktes. Dort hatte die glückliche Gewinnerin das Los erstanden. Wo, wusste sie auf Nachfrage von Ute Werner nicht mehr. „Hauptsache, sie haben in Jülich eingekauft“, meinte die Vorsitzende, die an diesem Abend vorwiegend Angehörige des weiblichen Geschlechts als Gewinnerinnen begrüßte. Kein Wunder, denn schließlich, so meinte sie, seien es in erster Linie Frauen, die sich in den Weihnachtstrubel stürzen würden.

300.000 Lose ausgegeben

So waren die Werbegemeinschaft und deren Mitglieder mit dem Geschäft zufrieden. Was sich auch an 300.000 Lose ermessen lässt, die an die Kunden ausgegeben wurden. Kunden wie zum Beispiel Robert Dammes aus Alsdorf. Der hatte beim Optiker ein Los erhalten und freute sich nun, dass er bei dessen Konkurrenz einen Wertgutschein in Empfang nehmen durfte. Der Alsdorfer war einer von insgesamt neun Männern, die mit einem der Hauptpreise nach Haus gehen durften. Natürlich kamen die meisten Gewinner aus Jülich, doch auch Glückspilze aus Hambach, Niederzier, Titz und Aldenhoven begrüßte Werner.

Assistiert wurde die Vorsitzende von den Vorstandskollegen, wobei ihr Stellvertreter Ben Loevenich die Ziehung mit moderierte. Zuvor hatten Vorstandsmitglied Friederike Hirth sowie die sechsjährige Lena Ramacher, die als Glücksgöttin fungierte, die Gewinnlose gezogen. Unterbrochen wurde die Ziehung durch ein gemeinsames Abendessen, das die Gäste auf Einladung der Werbegemeinschaft genießen durften. Dass der Abend sicherlich allen noch in angenehmer Erinnerung bleiben dürfte, zeigte der Applaus, mit dem sich die Werbegemeinschaft – sie feierte im letzten November ihr 50-jähriges Bestehen – mit ihrer Vorsitzende Ute Werner „bis zum nächsten Jahr“ verabschiedete.

Weitere Optionen auf dem Tisch

Danach trafen sich die Mitglieder noch zur Versammlung. Dabei wurde einstimmig der Etat für 2015/16 verabschiedet. Zur Diskussion in der Geschäftswelt – in der Vorwoche hatte sich die Werbegemeinschaft noch ablehnend zu einem kostenlos zugänglichen WLAN-Angebot für alle in der Jülicher Innenstadt geäußert – machte Werner erneut deutlich, „dass wir die letzten sind, die gegen eine Belebung der Jülicher Innenstadt sind.“ Das Gegenteil sei der Fall, aber, so die Vorsitzende, „ist es nicht unser Geld, was wir ausgeben, sondern das Geld unserer Mitglieder“.

So seinen aus ihrer Sicht noch einige Fragen unbeantwortet geblieben. Da inzwischen auch noch der so genannte „Freifunk“ ins Gespräch gebracht wurde – dabei machen WLAN-Besitzer ihren Internetzugang frei zugänglich, ein Versuch ist in Heinsberg gestartet worden – biete sich noch eine weitere Option. Einhellige Anregung aus der Versammlung: „Bleiben Sie am Ball.“

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