Zeugen geben der Polizei entscheidende Hinweise

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Linnich. Gleich in zwei Fällen waren es unlängst Zeugen, die der Polizei mit ihren Hinweisen bei der Fahndung nach flüchtigen Unfallfahrern entscheidend behilflich waren.

Zunächst hatten zwei Bedienstete der Stadtverwaltung beim Blick aus dem Bürofenster bemerkt, wie ein Mann beim Einparken auf der Rurdorfer Straße den dort abgestellten Streifenwagen der Polizei mehrmals leicht touchierte.

Anschließend entfernte sich der Fahrer zu Fuß in Richtung Krankenhaus. Dort wurde der 78 Jahre alte Jülicher von den inzwischen informierten Linnicher Polizisten am Krankenbett seiner Ehefrau ausfindig. Von einem Zusammenstoß mit dem Polizeiauto wollte er nichts bemerkt haben.

Wenig später beobachtete eine Frau aus dem Stadtgebiet einen Verkehrsunfall auf der Rurstraße. Ein Kleinwagen, der von einem dunkelhäutigen Mann gesteuert wurde, war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen ein geparktes Auto gestoßen.

Als der Fahrer Anstalten machte, sich von der Unfallstelle zu entfernen, forderte die Zeugin ihn auf, auf die Polizei zu warten. Nachdem der Mann durch einen weiteren Autofahrer, der sich später als der mögliche Besitzer des Fahrzeuges ermitteln ließ, lautstark zum Wegfahren angewiesen wurde, verließ er schließlich die Unfallstelle, ohne auf die Polizei zu warten.

Aufgrund der Aufmerksamkeit eines weiteren Zeugen konnte der Unfallwagen wenig später an einer Wohnanschrift in Gevenich aufgefunden werden. Die Beamten ermittelten dort einen 33-Jährigen als Unfallverursacher. Er räumte sein verbotswidriges Verhalten ein. Davongefahren sei er aber nur, weil ihn der Fahrzeugbesitzer dazu genötigt hätte.

In beiden Fällen leitete die Polizei strafrechtliche Ermittlungsverfahren ein. Der Führerschein des 33-Jährigen wurde ebenso sichergestellt wie das von ihm gefahrene Auto. Auch der Halter muss nach Klärung der Eigentumsverhältnisse mit Konsequenzen rechnen.
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