„Zehner“ gelten vor Saisonstart als Geheimfavorit

Von: hfs.
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Das Trainergespann der Jülicher „Zehner“, Michael Hermanns (l) und Dirk Räder (r.) setzen in der neuen Umgebung auf die Kontinuietät ihres Kaders, mit dem sie am Saisonende einen einstelligen Tabellenplatz belegen möchten. Foto: hfs.

Jülich. Die erste Niederlage nach zwei Spieljahren war schnell abgehakt. Die Jülicher „Zehner“ hatten sie im Achtelfinale um den Fußball-Kreispokal gegen Jugendsport Wenau kassiert. 0:4 hieß es Sicht des A-Liga-Aufsteigers, den viele der weiteren 16 Vereinsvertreter als Mitfavoriten auf den Titel sehen.

Nicht so Spielertrainer Michael Hermanns. „Das sehe ich absolut nicht so. Natürlich wollen wir eine gute Rolle in der neuen Liga spielen, aber für ganz oben haben wir einfach noch zu viele Defizite.“ Eines davon, so sagt es Hermanns, „liegt in unserer Abwehrarbeit. Da sind wir noch nicht stabil genug.“ Ansonsten sind sich alle Beteiligten beim SCJ einig, dass die neue Umgebung auch die eine oder andere Überraschung für jeden Beteiligten bereit hält. Dass die A-Liga stark sei, bekräftigt der Jülicher Übungsleiter, der von seinem Team hundertprozentig überzeugt ist. „Wir werden kämpfen, uns arrangieren und so schnell wie möglich versuchen, uns an die neue Umgebung zu gewöhnen.“

Denn eine Klasse höher zu spielen – das hat Michael Hermanns seinen Spielern klar vor Augen geführt - bedeute auch, mehr zu investieren, mehr einzustecken. „Die Luft ist viel rauer als in der B-Liga“, weiß der Coach aus eigener Erfahrung, denn schließlich ist es noch gar nicht so lange her, dass er in der Bezirksliga – damals noch für den FC Rurdorf – die Fußballschuhe schnürte.

Wenn es um die so genannten Favoriten um die Meisterschaft geht, hält sich der Jülicher Trainer vornehm zurück. Nach dem Motto keinem „Verein zu nahe zu treten“, fallen Namen wie der des SC Merzenich, SG Voreifel oder aber Viktoria Birkesdorf. „Die könnte ich mir vorstellen, dass sie oben mitspielen werden“, bleibt der absolute Favorit, auch in Unkenntnis der A-Liga, von Hermanns ungenannt. Selbst, so formuliert er es, möchte er einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Ansonsten freue man sich auf die neue Umgebung, auf neue Mannschaften und das eine oder andere Derby, zum Beispiel gegen Ederen oder Rurdorf. Dass die Saison angesichts von 17 Mannschaften in der A-Liga lang sein wird, sei für die „Zehner“ ebenfalls eine Umstellung. Schließlich seien insgesamt 32 Pflichtspiele zu bestreiten. Deshalb ist Michael Hermanns froh, dass mit Nils Gollnow und Kevin Zöller (Germania Lich-Steinstraß, Timo Grzegorzitza und Joannis Mihailidis (FC Inden/Altdorf) sowie Liridon Duraku (Sparta Würselen) fünf Neuzugänge verpflichtet wurden. „Die ergänzen unseren Kader hervorragend, mit nunmehr 21 Spielern kann ich auch verletzungsbedingte Ausfälle besser verkraften“, meint der „Zehner“-Trainer, der nach eigenen Worten selbst nicht mehr so oft aktiv werden möchte.

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