Zahl der Älteren im Nordkreis steigt

Von: gep
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Jülicher Land. Die Alterung der Bevölkerung schreitet auch im Jülicher Land bei seit etwa 2003 sinkenden Einwohnerzahlen stetig voran. Jeder fünfte Bürger ist mittlerweile über 65 Jahre alt.

Rund 3600 Bürger sind im Jülicher Land 80 Jahre und älter, 1975 waren es rund 1150. Damit hat sich ihre Zahl in diesem Zeitraum verdreifacht. Vor allem die Stadt Jülich ergraut. Nach Zahlen der Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als Statistisches Landesamt für 2010 sind 15,7 Prozent der Jülicher 65 bis 80 Jahre alt (5200 Bürger), 1975 waren es 9,8 Prozent (3100). Zugleich ist aufgrund der höheren Lebenserwartung die Zahl der Über-80-jährigen von 1,5 Prozent (490) auf 5,0 Prozent (1650) gestiegen.

In der Stadt Linnich liegt der Anteil der Hochbetagten sogar bei 5,2 Prozent (1975: 1,7 Prozent), dort sind 14,6 Prozent (10,5) 65 bis 80 Jahre alt. Zum Vergleich: Die entsprechenden Werte für NRW lauten 15 bzw. 5,3 Prozent, für den Regierungsbezirk Köln 14,5 bzw. 4,9 Prozent.

In Inden sind 14,3 Prozent der Bürger 65 bis 80 Jahre alt bzw. 4,2 Prozent 80 Jahre und älter, diese Werte gelten auch exakt für die Gemeinde Titz. „Jüngste” Kommune des Nordkreises ist Aldenhoven mit 12,9 bzw. 4,7 Prozent, dort sind somit nur 17,6 Prozent 65 und älter.

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