Aldenhoven - „Youngside” ist der neue Treff in Aldenhoven

„Youngside” ist der neue Treff in Aldenhoven

Von: rb
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Zur Feier des Tages ließen sich der stellvertretende Bürgermeister Leo Neulen, Pfarrer Charly Cervigne und Helga Conzen, stellvertretende Landrätin und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Kreises Düren, eine Runde Kicker mit den Kindern nicht nehmen. Foto: Beyß

Aldenhoven. Bald werden die Tage der „Wilden 13” in Aldenhoven gezählt sein. Dann steuert der Jugendbus eine andere Ortschaft an, in der Jens Musche und sein Team gebraucht werden. Doch die Zukunft der Jugendarbeit in Aldenhoven ist nun offiziell gesichert.

Nach mehr als einem halben Jahr erfolgreicher Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Düren, der Gemeinde Aldenhoven und der evangelischen Kirchengemeinde Aldenhoven öffnet der neue Jugendtreff „Youngside” nun seine Pforten.

Seit zwei Jahren stattet die „Wilde 13” dem Pestalozziring jeden Montag einen Besuch ab und bietet neben einem betreuten Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche auch ein soziales Netzwerk, das für Vertrauen und klare Regeln sorgt. Das Projekt des Kreises Düren, das vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) durchgeführt wird, zielt darauf ab, Aufbauarbeit zu leisten und die Grundlage für ein eigenständiges Jugendangebot zu legen.

In Aldenhoven ging dieser Plan auf. Gemeinsam ebneten „Busfahrer” Jens Musche, Sozialarbeiter Lothar Thielen von der Evangelischen Kirche, die Gemeinde Aldenhoven und die Jugendlichen vor Ort den Weg für den neuen Jugendtreff in einem der Holzhäuser gegenüber der Franz-Vit-Halle.

Die Kommune sicherte als Träger des Treffs die finanzielle Grundlage, während die Jugendlichen den Raum nach ihren Vorstellungen gestalteten. Die inhaltliche Ausgestaltung übernimmt in Zukunft die Evangelische Kirchengemeinde als offene Jugendeinrichtung und Partner des Kreises.

Konkret heißt das, dass Lothar Thielen mit zehn Ehrenamtlern eigenverantwortlich die Betreuung übernimmt. Seine Angebote in der Evangelischen Kirche laufen parallel weiter. Bei der offiziellen Eröffnung des „Youngside” lobte der stellvertretende Bürgermeister Leo Neulen die vielen Helfer: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen.” Auch Helga Conzen, stellvertretende Landrätin und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Kreises, war sichtlich begeistert und wünschte dem Jugendtreff viel Erfolg und den Helfern Freude bei der Arbeit.

Dass ein solcher Erfolg im Hinblick auf andere Standorte des Jugendbusses nicht selbstverständlich sei, bemerkte Ulrich Lennartz, Geschäftsführer des SkF. „Aldenhoven kann stolz darauf sein.” Pfarrer Charly Cervigne richtete seinen Dank vor allem an die ehrenamtlichen Helfer, denn sie „schmeißen den Laden”. Er erhofft sich vom neuen Jugendtreff vor allem die Dezentralisierung der Jugendarbeit, die in einer so großen Ortschaft wie Aldenhoven besonders wichtig ist. Zudem setzt er auf die Schwerpunktarbeit im Pestalozziring, die Kindern und Jugendlichen, aber auch Eltern neue Möglichkeiten bietet.

Der gemütliche Teil der Eröffnung fand hauptsächlich im Freien statt. Während die Jugendlichen ihre Gäste mit Leckereien vom Grill versorgten, machten sie sich Gedanken über einen Namen für den Jugendtreff. Die besten Ideen wurden prämiert. Helga Conzen steuerte spontan Karten für das Peter-Fox-Konzert bei.
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