Barmen - Workshop: Kleine Forscher stehen im Fokus

Workshop: Kleine Forscher stehen im Fokus

Von: bw
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Unter der Leitung von Margit Meiser lernen die kleinen Forscher in Barmen am Science College in zahlreichen Experimenten verschiedene chemische Phänomene kennen. Foto: Wickmann

Barmen. Es sind ganz alltägliche Fragen, mit denen sich die Kinder im Science College Haus Overbach beschäftigen und auf die sie in ihren Laborversuchen die richtigen Antworten finden. Beispielsweise geht es um die Funktionsweise eines Feuerlöschers, warum man bei Glatteis Salz auf die Straße streut oder was mit schmutzigem Wasser in der Kläranlage passiert.

Es handelt sich hier aber nicht um gewöhnlichen Schulunterricht, sondern um einen Experimentier-Workshop für Grundschüler, die sich besonders für naturwissenschaftliche Themen interessieren. An mehreren Samstagen haben die Kinder, die von ihren Klassenlehrern empfohlen worden sind, nun die Möglichkeit, im Labor oder in der freien Natur ihrem Forschungsinteresse freien Lauf zu lassen.

Unter der Leitung von Studienrätin Margit Meiser lernen die Kinder in kleinen Gruppen im Labor, wie man etwa die Flamme einer Kerze löschen kann, ohne sie auszupusten oder Wasser zu verwenden. „Ich möchte die Kinder mit Hilfe von bekannten Phänomenen aus dem Alltag an die Arbeitsweise eines Forschers heranführen. Sie lernen hier ihre besondere naturwissenschaftliche Begabung zu entfalten“ erklärt Meiser.

Mit dem Enrichment-Programm „Kleine Forscher im Fokus“ lernen die Kinder selbstständig Vorgänge in der Natur zu beobachten und die Antworten, warum dies so ist, zu finden. Aber nicht nur der Bereich der nichtbelebten Natur ist beim Workshop vertreten, sondern natürlich auch der der belebten Natur.

In der zweiten Lerngruppe sind die Kinder dem Biber auf der Spur. Am Barmener See haben sie unter der Leitung von Hildegard Coenen Fußabdrücke des Nagers und angenagte und gefällte Bäume untersucht sowie zahlreiche Proben gesammelt. Hierzu zählten neben einem nicht ausgebrüteten Schwanenei ein Eulengewölle, Vogeleier, Libellenlarven, verschiedene Wasserproben und mehrere vom Biber angenagte Äste. Simon, Malte, Julius und Tristan fanden diesen ersten Ausflug zum Barmener See toll, waren aber etwas von der Tatsache enttäuscht, dass sich der scheue Nager meistens nicht am hellen Tag blicken lässt.

„Besonderes Interesse zeigten die Kinder auch für das Gewässer selbst und die zahlreichen darin lebenden Fischarten“ berichtet Coenen, die für die Biologische Station Düren arbeitet. Bei den nächsten Treffen werden jetzt die zahlreichen Fundstücke untersucht. Anhand von Präparaten können die kleinen Forscher anschaulich etwas über den Körperbau und die Lebensweise des Bibers erfahren. Weitere Infos: www.kleineforscherimfokus.de.

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