Jülich - Wohnheim-Richtfest: Bereit für den Strom an neuen Studenten

Wohnheim-Richtfest: Bereit für den Strom an neuen Studenten

Von: Kr
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Dass der Bau der Studentenwohnungen bisher so gut verlaufen ist, freute Rudolf Willems von der Baufirma Lamers, die beiden Zimmerleute Julian Jansen und Michael Trümpener, Karl Schavier vom Aufsichtsrat, Dieter von Ameln, Prof. Herbert Schmidt, Architekt Peter Bruntsch und Prof. Dr. Christiane Vaeßen (FH Aachen). Foto: Kròl

Jülich. Beim Spatenstich am 5. November 2012 war es eisig kalt, zum Richtfest brannte die Sonne heiß auf die Gäste und Zimmermann Michael Trümpener, der den Richtspruch sprach, herab. Wenn aber die ersten Studenten das Wohnheim in der Schützenstraße Jülich beziehen, da ist sich Prof. Dr. Herbert Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Düren sicher, wird herrliches Wetter und beste Stimmung sein.

Dringend werden diese 30 Apartments gebraucht, denn Wohnraum für Studenten ist auch in Jülich knapp. Fast hätte der lange Winter die Fertigstellung des Wohnheims weiter hinaus gezögert, doch beim Richtfest konnte Dieter von Ameln, Geschäftsführer des Bauherrn, der Konzepta Immobilien GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Sparkasse, verkünden: „Wir liegen genau im Zeitrahmen.“

Dies, so betonte er, habe nicht zuletzt an der Kompetenz und dem Einsatzwillen der beteiligten Firmen gelegen. Dabei hatte es ihn besonders gefreut, dass zum überwiegenden Teil Firmen aus der Region bei der Ausschreibung das Rennen machten. „Damit unterstützt dieses Projekt auch ein Stück die heimische Wirtschaft“, schloss er. Prof. Herbert Schmidt ließ die Geschichte des Bauvorhabens noch einmal Revue passieren. Man habe ein wenig um das Grundstück herum „gesponnen“, das sich so nicht veräußern ließ, und sei dann darauf gekommen, hier ein Studenten-Wohnheim zu errichten.

Auf großes Lob und viel Unterstützung seien von Ameln und er gestoßen. Dabei galt sein besonderer Dank dem Geschäftsführer der Konzepta, der dieses Projekt zu seinem Kind gemacht hatte. Dass hier bisher gut gearbeitet wurde, bestätigte auch Architekt Peter Bruntsch. Im September habe man mit den Ausschachtungen und den archäologischen Untersuchungen begonnen. Dabei habe man schlechten Baugrund mit großen Schuttablagerungen vorgefunden.

Das musste abgetragen werden und deshalb habe man sich entschlossen, das Haus voll zu unterkellern. Damit sei das Bauvorhaben mit rund 2 Millionen Euro zwar etwas teurer als geplant geworden, biete aber mehr Lebensqualität. Im Keller wird es Platz für einen Gemeinschaftsraum geben. Die Apartments selbst werden zwischen 25 und 70 m2 groß sein und einem oder bis zu drei Bewohnern Platz bieten.

Sie sind jeweils mit einem Bad und einer kleinen Küche ausgestattet und verfügen über einen Balkon oder im Erdgeschoss eine Terrasse. Mit den Innenarbeiten wurde zwischenzeitlich schon begonnen, so dass der Bau zum angestrebten Zeitpunkt fertig sein wird. Mieter könnten Ende August/Anfang September Bewerbungen einreichen. Der genaue Zeitpunkt wird noch bekannt gegeben.

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