Wohnbebauung auf dem Spielplatz

Von: gre
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Aldenhoven. Nur Planungsthemen standen zur Beratung im Aldenhovener Bauverwaltungsausschuss, die auch überwiegend einstimmig im Sinne der Verwaltungsvorlage entschieden und zum Erlass der betreffenden Satzungen an den Rat weitergereicht wurden.

Bei den Bebauungsplanänderungen 13 Sch Im Doppeland und 17 A Industriegebiet ging es um kleinere Anpassungen im Interesse der Bauherren. Nach der Aufhebung des Kinderspielplatzes Am alten Bahnhof soll hier eine Wohnbebauung ermöglicht werden. Der Plan 15 A bedarf der Änderung.

Um den Kinderspielplatz Im Lohfeld in Siersdorf ging es bei der vorgesehenen Änderung von 18 S. Der im Privateigentum befindliche Platz bleibt zunächst weiter bestehen. Aber es sollen die planerischen Voraussetzungen für eine spätere Bebauung geschaffen werden. Auch Im Schleidener Thal soll die Aufstellung eines Bebauungsplanes 61 S bauliche Erweiterungen ermöglichen. Ein größeres Baugebiet kann im rückwärtigen Bereich der Schleidener Straße durch Aufstellung der Bebauungsplanes 71 S geschaffen werden. Kleinere Änderungsmöglichkeiten haben sich für die Bebauungspläne 72 N Hofbongardstraße und 68 S Hoengener Weg ergeben.

Der Bebauungsplan 70 A bedarf einer erneuten Offenlegung, weil die Bauplanung für die künftige Moschee aus Brandschutzgründen geändert werden musste. Der Verwaltungsvorschlag wurde mit 8:11 abgelehnt. Der Ausschuss empfahl die 43. Änderung des Flächennutzungsplanes sowie die Aufstellung des Bebauungsplanes 60 S Röttgens Weg. Die Änderung liegt im Interesse der Deponie Schlun, deren Bestand wegen Fehlens der Planungsgrundlagen bisher nur immer befristet genehmigt worden ist. Zwar wurden die Genehmigungen bisher stets verlängert. Aber das Unternehmen braucht sicheren Bestandsschutz.

Bauausschuss-Vorsitzender Willi Dickmeis beanstandete den Zustand zahlreicher Verkehrsschilder im Gemeindegebiet, die so verblasst sind, dass sie den Straßenverkehr gefährden. Bürgermeister Ralf Claßen versprach den Austausch der Schilder. Erwähnt wurden die positiven Auswirkungen der neuen Ampelanlage an der Einmündung der Straße Am alten Bahnhof in die L 136. Anders als befürchtet halten sich die Wartezeiten in einem zumutbaren Rahmen.

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