Woga-Häuser werden wohl noch in diesem Jahr fertig

Von: Antonius Wolters
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Die Besucher des Richtfestes reckten die Köpfe gen Richtkranz, bevor sie Lothar Rühls gelungenen Richtspruch beklatschten. Foto: Wolters

Aldenhoven. Seit dem ersten Spatenstich Anfang Dezember vergangenen Jahres hat sich einiges getan an der Frauenrather Straße in Aldenhoven, wo die gemeindeeigene Wohnungsbaugesellschaft (Woga) zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 20 Wohnungen errichten lässt.

Architekt Heinz-Josef Schüller, dessen Firma auch die Baubetreuung übernommen hat, begrüßte am Dienstag fast den kompletten Gemeinderat, der sich auf der Baustelle zum Richtfest des Drei-Millionen-Euro-Projektes eingefunden hatte. Bevor es zum offiziellen Teil ging, ließ Schüller Blumen sprechen und dankte Woga-Mitarbeiterin Rita Kellner und Bauamtsleiterin Anita Klotz mit bunten Sträußen für die gute Zusammenarbeit.

Zwar ist in der Regel der Zimmermann, der den Dachstuhl aufrichtet, auch für den Richtspruch zuständig, da jedoch bei beiden Häusern Stahlbetondecken die Bauwerke beschirmen werden, hatte Lothar Rühl diese Aufgabe übernommen, Geschäftsführer der Firma Leuchter, die den Rohbau erstellt hatte.

Mit Richtkranz und Schnapsglas

Auch wenn kein Zimmermann zur Hand war, so zog der Baukran doch einen prächtigen, mit bunten Bändern geschmückter Richtkranz in die Höhe, bevor Rühl mit gesetzten Worten der Tradition Genüge tat, wozu auch ein Schluck aus dem Schnapsglas und das Zertrümmern selbiges gehört. Nicht zuletzt wurden zum Abschluss der Zeremonie Umschläge mit Richtgeld an die Bauhandwerker verteilt, womit der Bauherr die Zufriedenheit mit deren Arbeit signalisiert.

Die drückte Waldemar Nickel von der Woga-Geschäftsführung auch in Worten aus. In seiner Dankadresse an Schüller und sein Team erinnerte er auch an die teilweise extreme Witterung mit winterlichem Frost und der jüngsten Hitzewelle, die die Bauarbeiter zu erdulden hatten.

In Gruppen ließen sich Interessierte mit Bürgermeister Ralf Claßen an der Spitze anschließend durch die beiden Häuser führen, deren Wohnungen zwischen 60 und gut 100 Quadratmetern groß sind.

Wie Nickel auf Anfrage berichtete, haben bereits mehr als 100 Personen ihre Interesse für die insgesamt 20 Wohnungen bekundet, die im Aldenhovener Zentrum entstehen und über gut aufgeteilte Räume verfügen. Alle Wohnungen verfügen übrigens über Terrasse oder Balkon und sind barrierefrei zu erreichen, da beide über einen Aufzug verfügen.

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