„Wir im Nordviertel“: Erste Ideen entwickelt

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Reger Austausch: Beatrix Lenzen von der Stadt Jülich und Ortsvorsteher Peter Schmitz (links) mit den Teilnehmern des „Runden Tisches“ im Nordviertel. Foto: Daniela Driefert

Jülich. Wie gelingt ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter? Diese und andere Fragen erörterten Senioren jüngst im Stadtteilzentrum im Nordviertel. Die Zusammenkunft war der Auftakt eines neuen Angebots der Stadt Jülich und dem vom Land NRW geförderten Projektes „Altengerechte Quartiersentwicklung Jülich Nordviertel“.

Interessierte trafen sich zu einem „Runden Tisch“ und sammelten Ideen für ein besseres Wohnumfeld. „Das Ziel ist den Stadtteil so weit zu entwickeln, damit Menschen bis ins hohe Alter im Quartier leben können“, sagte Beatrix Lenzen von der Stadt Jülich. Das Projekt wird bis Ende 2018 vom Land gefördert.

Einiges ist schon erreicht und auf den Weg gebracht wie die Einrichtung des Jülicher Stadtteilzentrums mit Beratungs- und Hilfsangeboten. Darüber hinaus trifft hier, wer die Gemeinschaft sucht, auf Nachbarn beim gemeinsamen Kaffeeklatsch, Mittagstisch oder zur Frühstücksverabredung.

Doch das Land sieht noch weitere Handlungsfelder vor: Eine funktionierende Infrastruktur, ein barrierefreies und sicheres Umfeld, in dem sich ältere Menschen auch am Abend sicher fühlen, sowie Angebote im Sinne der Gesundheitsförderung. Um herauszufinden, was den Menschen im Nordviertel wichtig ist, welche Bedürfnisse die Bewohner konkret vor Ort haben, dafür richtete die Stadt Jülich den „Runden Tisch“ ein. Die Senioren sammelten nun die ersten Verbesserungsvorschläge.

Schwierig seien die unebenen Bürgersteige, sie schränken die Mobilität der älteren Bewohner mit Rollator oder Rollstuhl ein, waren sich die Senioren einig. Die Runde wünschte sich zudem Sitzbänke an den Bürgerbushaltestellen, unabhängige Beratungsangebote, bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum.

Ortsvorsteher Peter Schmitz schlug vor, die Ideen in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele einzuteilen. „Man kann bei dem Thema Träume entwickeln, das sollten wir aber lassen“, sagte Schmitz und plädierte somit für kleinere Ziele, die realisierbar sind.

Abschließend bildeten die Teilnehmer drei Arbeitsgemeinschaften zu den Themen Nachbarschaftshilfe, Generationen bunt gemischt und Wohnumfeldverbesserung. Das nächste Treffen findet am Montag, 27. März, im Stadtteilzentrum statt. Interessierte Bewohner sind eingeladen.

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