Jülich - Winterkonzert des Gymnasiums Zitadelle steckt voller Klassik-Hits

Winterkonzert des Gymnasiums Zitadelle steckt voller Klassik-Hits

Von: ptj
Letzte Aktualisierung:
9280344.jpg
Der größte Applaus gebührte dem Kammerorchester der Zitadelle mit seiner herausragenden Klarinettistin Milena Klameth (r.). Foto: Jagodzinska

Jülich. Ein schönes und buntes Winterkonzert brachten die Chor- und Instrumentalensembles des Gymnasiums Zitadelle in der gut gefüllten Schlosskapelle zu Gehör. „Wir sind sehr stolz, dieses schwierige Stück präsentieren zu können. Unser Vororchester ist auf einem beachtlichen Niveau“, brachte Lehrerin und Dirigentin Andrea Wlasak die Leistung des Unterstufenorchesters auf den Punkt.

Mit viel Herzblut führten Streicher, Klarinettisten und Flötisten den zweiten Satz der „Sinfonie mit dem Paukenschlag“ von Joseph Haydn auf und spielten als Zugabe noch einen ungarischen Tanz von Johannes Brahms. Deutschlehrer Carsten Tell glänzte als begleitender Pianist.

Poppig gab sich der siebenköpfige Unterstufen/Mittelstufenchor, geleitet von Andrea Wlasak am Klavier. Zunächst etwas schüchtern, später zunehmend selbstbewusster interpretierten die schönen Stimmen – darunter eine männliche – „Read all about it“ von Emeli Sandé, „Save and Sound“ von Capital Cities und „Skyfall“ von Adèle, Titellied des gleichnamigen Bond-Films.

Mit dem Auftritt des Kammerorchesters unter Leitung von Pedro Obiera am Kontrabass gewann das Konzert deutlich an Anspruch und Klasse. Gemeinsam aufgeführt wurden der erste Satz der Mozart-Serenade „Eine kleine Nachtmusik“ und der Priestermarsch aus seiner „Zauberflöte“. Nur die Streicher trugen den wunderschön schwebenden zweiten Satz „Air“ aus der dritten Orchestersuite von Bach vor. Zum krönenden Abschluss glänzte das Kammerorchester im „Concertino für Klarinette und Orchester“ von Carl Maria von Weber. Erwähnenswert ist hier die brillante Solo-Klarinettistin Milena Klameth aus der Q2, die donnernden Applaus erntete. Sie bereitet sich gerade auf ihre Abiturprüfung im Sommer vor und wird eine große Lücke ins Kammerorchester reißen, es sei denn, sie hält ihm weiter die Treue.

Zum Schluss kamen die „Helden der Arbeit“ an die Reihe, so nannte Dirigentin Martina Sowa das singende Lehrerkollegium wegen der Schwierigkeit, nach dem Unterricht einen gemeinsamen Probetermin zu finden. Wunderschön harmonierten die zwölf Stimmen, die beiden Lehrer-Bässe unterstützte ein Oberstufenschüler. Das Repertoire war bunt. Das romantische „Cent mille chansons“ von Michel Magne und Eddy Marnay wurde begleitet von drei Geigerinnen, Kontrabassist Pedro Obiera und Pianistin Elena Kelzenberg. Ihre Finger flogen über die Tasten zum Volkslied „Nun sich der Tag geendet hat“ von Adam Krieger und zum traditionellen englischen Volkslied „Scarborough fair“ in einer Version von E. Renz. Letztes Lied des Konzertes war „Feliz Navidad“ mit Klavier und Altflötenbegleitung, das wegen seiner Glückwünsche fürs neue Jahr „prospero ao y felicidad“ und „weil es soviel Spaß gemacht hat“ auch noch im Januar gesungen werden darf.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert