Windkraftzonen: Aldenhoven hat noch Flächen

Von: Adi Zantis
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Stromerzeuger im Einklang: Blick vom Weiler Langweiler in der Gemeinde Aldenhoven über die Windkraftkonzentrationszonen bis zum Kraftwerk Weisweiler. Foto: Zantis

Aldenhoven. Ohne größere Beanstandungen oder sogar Einspruchserhebungen können im Großraum der Gemeinde Aldenhoven neben den bestehenden Windkraftzonen auch weitere Anlagen ausgebaut werden. „Derzeit“, so die Gemeinde-Bauamtsleiterin Anita Klotz, „sind 20 Anlagen in Betrieb – beziehungsweise werden in nächster Zeit in Betrieb genommen.

Dazu gehören drei sogenannte privilegierte Windkrafterzeuger, die vor der Ausweisung der ersten Zonen genehmigt wurden. Fünf Windkraftkonzentrationszonen in der Gemarkung Niedermerz, zwei in der Gemarkung Siersdorf, vier im Gebiet von Freialdenhoven (Windpark Freialdenhoven/Jülich). Hinzu kommen noch sechs im Bereich Dürboslar/Engelsdorf.“

„Für den Bereich Windkraftanlagen gibt es“, nach Mitteilung der Amtsleiterin, „vorerst noch keinen Zusammenschluss der angrenzenden Kommunen, wohl aber eine notwendige Abstimmung in den einzelnen Planverfahren.“

„Im Zuge der Verkabelung von den fünf Windkraftanlagen im Bereich Dürboslar/Engelsdorf“, so die weitere Mitteilung, „wurde ein Leerrohr verlegt, das bis ins Autotestzentrum Siersdorf verlängert wurde. Ob weitere Anbindungen erfolgen sollen, ist derzeit noch nicht bekannt.“ Im Hinblick auf die Entwicklungsgesellschaft Indeland verweist die Bauamtsleiterin „auf einen gemeinsamen Masterplan“ in dem auch „Ausweisungen von Gewerbeflächen bzw. Ansiedlungen zusammengefasst sind. Hier wird auch ein kooperatives Handeln im Bereich Windkraftzonen diskutiert.“

„Bei Ausweisungen von Windkraftkonzentrationszonen“, so betonte es Anita Klotz, „muss in jedem Fall die Öffentlichkeit mit notwendigen Informationen eingebunden werden. Dies ist bei allen Planverfahren zwingend festgelegt. Bei den Vorentscheidungen und Umsetzungen gibt es im Vorhinein zusätzlich auch eine Konsultierung mit den Grundstückseigentümern, die letztendlich auch Nutznießer der Anlagen sind.“

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