Stetternich - Windhund stirbt nach Waldspaziergang: Gift im Spiel?

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Windhund stirbt nach Waldspaziergang: Gift im Spiel?

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Stetternich. Noch unklar ist derzeit, ob der Tod eines Hundes in Jülich im Zusammenhang mit verdächtigen Fleischstückchen steht, die gefunden wurden.

Am vergangenen Freitagmorgen entdeckte ein Jülicher Hundehalter beim täglichen Spaziergang im „Lindenberger Wald” abseits eines Waldweges ein Tütchen mit Fleischstücken. Nachdem ein Hund dieses Tierbesitzers am Mittwoch nach einem Spaziergang im selben Bereich plötzlich verstorben war, stellt sich derzeit die Frage, ob die Aufnahme von präparierten Fleischstücken Ursache für den Tod des Windhundes gewesen sein kann.

Bei dem verendeten Hund, einem Whippet, hatte der behandelnde Tierarzt die Verdachtsdiagnose einer Vergiftung geäußert. Erst nachdem ein zweiter Hund am Freitag beim Morgenspaziergang die einige Meter neben dem Weg platzierten Fleischstücke gefunden hatte, informierte der geschädigte Tierhalter die Polizei. Die eingesetzten Beamten stellten den verdächtigen Fund sicher. Gleichzeitig ließ der Hundebesitzer sein Tier präventiv beim Tierarzt behandeln.

Erhöhte Vorsicht

Gesicherte Aussagen darüber, ob es sich bei dem Fund um präpariertes und damit gefährliches Material handelt, sind derzeit noch nicht möglich. Dennoch besteht für die Polizei aus den bislang bekannten Umständen Anlass, Hundehalter und Spaziergänger allgemein um erhöhte Vorsicht zu bitten. Hunde sollten sicherheitshalber an der Leine gehalten werden. Betroffen ist das Waldstück in Höhe der Ortslage Stetternich, das nördlich der Kölner Landstraße und der Verlängerung (ab Kreisverkehr) in Richtung Sophienhöhe liegt.

Der geschädigte Hundehalter hat für Hinweise, die zur beweissicheren Ermittlung von Tatverdächtigen führen, eine Belohung von insgesamt 500 Euro ausgesetzt. Dies gilt nicht für Personen, zu deren Berufspflichten die Strafverfolgung gehört. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Sachdienliche Hinweise werden erbeten an die Polizei unter 02421/949-2425.
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