Wildwuchs auf dem Freialdenhovener Friedhof

Von: Adi Zantis
Letzte Aktualisierung:
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Sie machen sich Sorge über den Zustand des Freialdenhovener Friedhofes (v. l.) Irmtrud Franken, Bärbel Pastor, Andre Offermanns und stellvertrentender Kirchenvorstandsvorsitzender Peter Körver. Foto: Zantis
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Wege und Gräberfelder sind auf dem Freialdenhovener Friedhof von Unkraut teilweise überwuchert.

Freialdenhoven. Der Unmut und die Verstimmung über den Zustand des Freialdenhovener Friedhofes wächst immer mehr. Wie der stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzender Peter Körver vor Ort bestätigte, gibt es zunehmend Anfragen aus der Bevölkerung, ob seitens der Kirchengemeinde etwas dagegen zu unternehmen sei.

„Leider müssen wir dann“, so Körver, „auf die Zuständigkeit der Gemeinde Aldenhoven verweisen.“ Der KV-Vorsitzende sieht aber selbst „im Zustand des Friedhofes die Wertigkeit einer Ruhestätte immer mehr schwinden“. „Die Aschenwege sind seit Jahren schon in einer desolaten Beschaffenheit.“ „Das hat“, nach seiner Einschätzung, „mit den Renommee eines Friedhofes nicht mehr viel zu tun!“

Die höchste Friedhofsgebühr

Empört äußert sich auch Bärbel Pastor: „Viele abgeräumte Grabstellen sind wie Bodensenkungen und völlig verunkrautet hinterlassen worden.“ Dazu ergänzt Odilia Pastor: „Man muss aufpassen, dass man zwischen den Gräbern nicht zu Fall kommt!“ Angemahnt wird auch der Zustand der Ruhebänke, die teilweise von Moos bewachsen kaum noch zum Sitzen geeignet sind.

Irmtrud Franken spricht deutlich die höchsten Friedhofsgebühren innerhalb der Gemeinde an, die wesentlich über dem Durchschnitt der anderen Kommunen liegen. „Angesichts einer teilweisen Mondlandschaft in unserem Friedhof ist der personelle Einsatz wohl auf der Strecke geblieben!“

Mit einem Großteil der Freialdenhovener Bürger ist sich die Gesprächsgruppe auch einig über die völlig unpassende Anlegung eines Rasengräberfeldes. Unmittelbar am Eingangsbereich des Friedhofes und angrenzend an einer sehr hohen Scheunenmauer hat man eine Freifläche ausgewiesen, „die in keinster Weise einer würdevollen Bestattung entsprechen kann“.

„Zudem ist das Areal auch noch ständig von einem hohen Grasbewuchs abgedeckt“, so wurde argumentiert. „An besonderen Gedenktagen für eine kurze Zeit hier ein kleines Licht oder Blumengesteck aufzustellen, ist fast unmöglich“, denn „hier werden Gräber wie eine Komplett-Abschaffung installiert“, so die deutliche Einschätzung. Auch Friedhofsgärtner Andre Offermanns hat Verständnis für die berechtigten Sorgen der Bürger in Freialdenhoven, denn nach seiner Beurteilung muss hier dringend auch in Bezug auf die Pietät der Bürger Abhilfe geschaffen werden.

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