Jülich - „Wilde Ehe“ des TTC Indeland nach Jahren legalisiert

„Wilde Ehe“ des TTC Indeland nach Jahren legalisiert

Von: ahw
Letzte Aktualisierung:
14200528.jpg
AG-Leiter Urs Backhaus (v.l.), TTC-Präsident Mike Küven und Schulleiterin Dr. Edith Körver im Kreise der Tischtennis-Youngster des Gymnasiums Zitadelle. Foto: Wolters

Jülich. Schulleiterin Dr. Edith Körver zeigte ihr gewinnenstes Lächeln und hielt den Kooperationsvertrag hoch. Hiermit werde die „wilde Ehe“ zwischen dem TTC Indeland Jülich und dem Gymnasium Zitadelle legalisiert, scherzte die Oberstudiendirektorin, die in der Schlosskapelle neben Vertretern der schuleigenen Tischtennis-AG auch Mike Küven begrüßte, langjähriger Jugendwart des TTC und inzwischn als Nachfolger seines Vaters Reinhold auch Präsident des Vereins.

Körver betonte die Rolle des Sports bei der Integration und für den körperlichen Ausgleich. Zudem fördere der Sport Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen. Mit dem Kooperationsvertrag würden Synergieeffekte von Schule und Verein bedient, denen es gemeinsam darum gehe, Begabungen und Interessen sowie den lebenslangen Sport zu fördern. Als Olympiastützpunkt habe die Schule mit dem TTC Indeland endlich einen offiziellen Partner.

Die Integrative Kraft des Sports betonte auch Michael Kremer, der auf die Brückenfunktion der Tischtennis-Arbeitsgemeinschaft zwischen Schule und Vereinssport hinwies. Neben großer Begeisterung gebe es auch sportliche Erfolge der Zitadellen-Teams, die bei den bisherigen Wettbewerben nur „einen Wimpernschlag vom Bundesfinale“ entfernt seien.

Urs Backhaus, seit acht Jahren Leiter der Tischtennis-AG, berichtete aus dem AG-Leben. So habe er in Abstimmung mit dem TTC zeitweise auf alle Platten in der Nordhalle zurückgreifen müssen, wenn sich besonders viele Pennäler für diese Sportart entschieden haben. „Alle haben Vorerfahrung im Tischtennis“, hat die enge Verzahnung mit dem Verein bislang offenbar gut geklappt.

Seitdem Michael Küven Jugendwart ist, hat er sich um Kontakte zu den Schulen bemüht. Der erfahrene Trainer ist bei den jungen Leuten längst bekannt wie ein bunter Hund und bemüht sich, Hemmschwellen abzubauen. Ende der 1990er Jahre habe der TTC damit begonnen, die Nachwuchsarbeit zu forcieren, so Küven. Die Bestmarke seien seither 13 Jugendmannschaften gewesen. Das Gymnasium Zitadelle sei nicht die einzige Schule, mit der der TTC Indeland zusammenarbeite und die damit zum Sprungbrett für eine Sportkarriere werden könne.

Zur Vertragsunterzeichnung hatte Küven auch ein Gastgeschenk mitgebracht: Ein Satz einheitlicher Trikots, die bei der Teilnahme an einem Wettbewerb als einheitliche Einspieltrikots verwendet werden können.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert