Güsten - „Wild Boys“ siegen zum dritten Mal in Güsten

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„Wild Boys“ siegen zum dritten Mal in Güsten

Von: ptj
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Die wundervollen „Wild Boys“ landen zum dritten Mal infolge auf dem ersten Platz der Güstener Männerballettmeisterschaft. Foto: Jagodzinska

Güsten. Tolle Stimmung herrschte zu angesagter Musik im prall gefüllten Güstener Festzelt: Zur zwölften Ausrichtung der Männerballettmeisterschaft der KG Schnapkännchen hatten sich passenderweise genau zwölf Ballette angemeldet, die um den von Ortsvorsteher Erich Gussen gestifteten Wanderpokal wetteifern wollten.

Wegen Verletzungen sahen sich die „Rurblümchen“ allerdings zur Absage gezwungen. Den begehrten Titel sicherten sich zum dritten Mal in Folge die „Wild Boys“ aus Mersch/Pattern, diesmal mit ihrem Motto „Made in England“.

Viele Wunderkerzen brannten bereits bei ihrem stilvollen Einzug als typisch britische Bobbys. In gewohntem kraftvollen Tanz mit große Synchronität entführten sie zwei Elitesoldaten des Buckingham Pallace aus ihren Häuschen und balancierten sie über ihren Köpfen. Trommelnd begrüßte die ganze Truppe als Palastwache zur britischen Nationalhymne die flotte Queen mit überdimensionaler Krone. Pyramiden wurden gebaut und Kostüme gewechselt. In Glitzerklamotten zeigten sich die Wilden Jungs noch beweglicher und akrobatischer als zuvor.

Dat Trömmelche im Dschungel

Als zweiter Sieger konnte sich einer der drei Newcomer bei der Männerballettmeisterschaft qualifizieren, das Männerballett Kückhoven, amtierender Zweitplatzierter der NRW-Meisterschaft. „Wenn im Dschungel dat Trömmelche jeht“ hieß sein Motto, ansprechend umgesetzt mit lebendigen Palmen und synchronen Tänzen zu schnellen afrikanischen Trommelrhythmen. Auch der Showfaktor in Gestalt von Männern in Safarianzügen kam nicht zu kurz, die durchaus Respekt zeigten, in die Hände der Speer schwingenden afrikanischen Eingeborenen zu gelangen. Aber „su lang mer noch am Lävve sind...“ darf gemeinsam Show und Akrobatik gezeigt werden.

„Knaller“ aus Freialdenhoven

Auf dem dritten Platz landeten die „Seitenspringer“ aus Lövenich mit ihrem Thema „Born to be wild“. Nach einem fulminanten Einzug nach Rockstar-Manier über den Köpfen der Menge zeigten sie sich akrobatisch und einfallsreich mit Showeffekten und Kostümwechseln. Auf dem vierten Platz fanden sich gleich zwei Ballette wieder: Die „ISG 09“ aus Güsten, im vergangenen Jahr Zweitplatzierte, als „Männer vom Bau“. In ihrer Aufstellung stark verjüngt, zeigten sie sich sportlich, einfallsreich und sexy. Als Knaller erwiesen sich die Newcomer „Funkenspritzer“ aus Freialdenhoven, die in ihrem „Karneval im Morgenland“ zu orientalischer Musik temporeich Show und Akrobatik zeigten, darunter auch etliche Bauchtanzeinlagen. Die Gruppe hatte sich erst im letzten Jahr „im Suff“ neu formiert. „Welches Männerballett hat sich nicht im Suff gegründet?“ Diese Frage von Moderator Tom Beys war mehr rhetorischer Natur.

Dritter „Frischling“ in Güsten waren die „Ahle Hoot Steppers“ aus Eschweiler mit ihrer gymnastikreichen Show in Bademänteln und schließlich in Badeanzügen mit Wasserrettung in ihrem „Happy Weekend“. Gemeinsam mit allen übrigen Mitstreitern landeten sie auf Platz fünf. Erwähnenswert ist das gereimte Geburtstagsständchen von Tom Beys für die „Rurhöpper Tetz“, die in ihrem 33. Jubiläumsjahr zum zehnten Mal dabei waren.

Im Rahmenprogramm schwangen die weibliche Tetzer Showtanzgruppe und die „Fashion Oldies“ des Gastgebers außer Konkurrenz Beine und Hüften.

Beys, der den Stimmungspegel hochzuhalten weiß, forderte je einen Sänger aus den Newcomer-Balletten auf, abwechselnd ein Lied im „Udo-Jürgens-Medley“ anzustimmen. Geburtstagskindern wurde ein Ständchen gebracht, und werdende Mütter wurden besungen. Erst nach der After-Show-Party am frühen Morgen leerte sich das große Zelt nach einem stimmungsreichen Abend.

Die Platzierungen der 12. Männerballettmeisterschaft in Güsten im Überblick: 1. „Wild Boys“ Mersch-Pattern; 2. Männerballett Kückhoven; 3. „Seitenspringer“ Lövenich; 4. ISG 09 Güsten und die „Funkenspritzer“ aus Freialdenhoven. Alle anderen Teilnehmer landen auf Platz 5.

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