Wieder großes Kino unter freiem Himmel im Brückenkopf-Park

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Christoph Klemens (l.) vom Kulturbüro der Stadt Jülich und Cornel Cremer (Kulturbahnhof) stellen das Programm vor. Foto: Stadt Jülich/Stein
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Remy, der Star des Trickfilms Ratatouille, flimmert zum Auftakt über die Leinwand in der Zitadelle. Foto: Veranstalter/Stadt Jülich

Jülich. Unter dem geschützten Zeltdach der Hauptbühne im idyllischen Stadtgarten des Brückenkopf-Parks erwartet die Fans der großen Leinwandgeschichten auch in diesem Sommer der bewährte Mix aus den schönsten Filmen des zurückliegenden Kinojahres. Garantiert sind große Gefühle und amüsante Geschichten, berührende Momente oder einfach nur ein lustiger und unterhaltsamer Abend.

Doch zu Beginn startet das Sommerkino ausnahmsweise mit einem Filmpicknick in der Zitadelle. Am Sonntag, 30. Juli, werden nacheinander die Filme „Ratatouille“ für Kinder um 11 Uhr und „Birnenkuchen mit Lavendel“ um 13 Uhr für Erwachsene gezeigt.

Während der Filmvorführung für die Erwachsenen werden die Kinder von Mitgliedern des Schülerzirkus „Circus Configurani“ und einem Zirkus-Workshop unterhalten und beschäftigt. Während die Kinder die Filmvorführung erleben, können sich die Eltern im Außenbereich bei einem Picknick unterhalten. Zusätzlich werden um 11 Uhr für Erwachsene und um 13 Uhr für Kinder Gästeführungen durch die Zitadelle angeboten.

La la Land zum Auftakt

Die Open Air-Filme starten am Freitag, 4. August, um 21 Uhr. Gezeigt wird der sechsfache Oscar-Gewinner des vergangenen Jahres. „La la Land“ erzählt die Geschichte der leidenschaftlichen Schauspielerin Mia (Emma Stone) und des charismatische Jazzmusikers Sebastian (Ryan Gosling). Sie suchen das große Glück in Los Angeles, halten sich mit Nebenjobs über Wasser und, nachdem sich ihre Wege zufällig gekreuzt hatten, verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander. Gemeinsam schmieden sie Pläne für ihre Zukunft auf der Bühne und genießen den Zauber der jungen Liebe in „La La Land“ – der Stadt der Träume. Doch schon bald müssen Mia und Sebastian einsehen, dass sie Opfer bringen müssen um ihren Träumen näher zu kommen. Kann ihre Beziehung diesem Druck standhalten?

Mein Blind Date mit dem Leben

Am Freitag, 11. August, flimmert „Mein Blind Date mit dem Leben“ über die Leinwand im Park. Eine aufregende Karriere im Luxus-Hotel – das ist der langgehegte Traum von Saliya! Doch für jemanden, der fast blind ist, könnte nichts unwahrscheinlicher sein: Aber seinen Traum aufzugeben, kommt nicht in Frage, und so schickt Saliya eine Bewerbung an ein 5-Sterne-Hotel – ohne sein Handicap zu erwähnen. Überraschenderweise funktioniert der Bluff aber tatsächlich, und er bekommt eine Stelle in einem Luxus-Hotel in München. Niemand ahnt etwas von seinem Geheimnis, nur sein Freund Max erkennt bald, was es mit Saliya auf sich hat, und hilft ihm, jede noch so schwierige Lage zu bewältigen. Wenn alle anderen Feierabend machen, übt Saliya bis in die Nacht die für seine Kollegen einfachsten Handgriffe, bis er sie „blind“ beherrscht. Doch als er sich in Laura verliebt und durch sie in eine unvorhergesehene Situation gebracht wird, scheint alles, was er sich vorgenommen hat, zusehends aus den Fugen zu geraten.

Zum Abschluss der Open Air- Reihe heißt es am Freitag 25. August, „Willkommen bei den Hartmanns“. Alles beginnt, als Angelika Hartmann, frisch pensionierte Lehrerin und Mutter einer von Alltagsproblemen geplagten gutbürgerlichen Familie, eines Tages beschließt, einen Flüchtling aufzunehmen. Angelika ist einsam, seit die Kinder aus dem Haus sind. Ihr Mann, Chefarzt einer Klinik, versucht mit allen Mitteln, den Alterungsprozess aufzuhalten. Sohn Philip driftet in Businesswelten zwischen Shanghai und München, dabei bleibt die Beziehung zu seinem Sohn Basti etwas auf der Strecke, Tochter Sophie weiß mit 31 immer noch nicht, was sie will. Der ganz normale Familienwahnsinn also, in den der Nigerianer Diallo gerät – und auf seine charmant naive Art das Leben der Hartmanns ziemlich durcheinanderwirbelt. Ein turbulenter Zustandsbericht aus einem fast normalen Land, in dem alle etwas verwirrt sind.

Der Eintritt zum Kino im Park kostet sieben Euro, ermäßigt sechs.

Das rollende Kino

Ansonsten – alles wie gehabt: Filme und Leinwand kommen aus dem KuBa, das Marketing vom Kulturbüro, das Ambiente stellt der Brückenkopf-Park, und dann wird das rollende Sprinter-Kino der DPvB Veranstaltungstechnik wieder rückwärts ans Zelt gefahren, die riesigen Türen öffnen sich und es heißt, auch dank der Unterstützung der Sparkasse Düren, wieder – Film ab.

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