Wieder ein ganzer Sommer voller Kultur

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So sehr viel ist im Vorfeld ni
So sehr viel ist im Vorfeld nicht mehr zu tun. Die Veranstaltungen, Events und Aktionen stehen, nur noch wenige Lücken sind zu füllen. An denen feilt das Organisationsteam um Karin Krüger Foto: O. Jonel

Linnich. Im Grunde könnte das Schöngeistige jetzt schon fröhliche Urstände feiern. Deutschland hat bereits fast mehr Sommer als der Rest Europas, und die Kultur füllt längst seitenweise das Programmheft.

Aber der Reihe nach, und die legt den Beginn des Linnicher Kultursommers kalendarisch auf den 10. Juni. Dauern wird er bis zu 18. September. Eine breite Spanne, in der es aus vielen Ecken der Stadt immer wieder kulturell hervorblitzen wird.

Aber noch ist „alles im Fluss”, selbst Quereinsteigern ist da Mitmachen immer möglich. Einziger Nachteil: Je später etwas angemeldet wird, desto schwieriger wird die rechtzeitige Ankündigung. Programmflyer gehen eben schon weit vor dem Ereignis in Druck.

Fix ist natürlich der Eröffnungsveranstaltung. Sie findet statt am Freitag, 10. Juni, im Glasmalerei-Museum. Es hat sich eine kleine Tradition gebildet, zum Auftakt eine musikalische Besonderheit zu bieten. Diesmal ist es die Miniband Beets n Berries. Immer wieder für etwas Außergewöhnliches gut ist die Floßdorfer Initiative „Kultur ohne Grenzen”. Sie präsentiert am 26. Juni (15 Uhr) mit Jalli Lain Kuyateh einen Meister-Koraspieler aus Gambia. Sein Instrument, die Stegharfe, mutet an wie eine Mischung aus Harfe, Cello und Laute.

Action-Spektakel

Sportiver Teil des Kultursommer ist ein heißes Action-Spektakel am Rurdorfer Berg. Mit dem 2. Rurdorf-Special BobbyCar Challenge feiert der Knaller des vergangenen Jahres eine Neuauflage. Passt auch in das Kultursommer-Konzept, denn die pummeligen Plastikbrummer sind längst Kult - in ganz Deutschland.

Mittlerweile zum festen Teilnehmerkreis zählen die chinesischen Studenten der FH Aachen, die vorübergehend in der ehemaligen Polizeischule untergebracht sind. Sie packen am 8. Juli den Wok auf den Herd und laden zu einem Tag der Begegnung mit Künstlerischem und Kulinarischem.

Ebenfalls ein fester Programmbestandteil ist die Linnicher Straßen-Galerie. Sie beginnt am 22. Juli und wird bis zum Ende des Kultursommers in den Geschäften zu bewundern sein. Die Idee dahinter ist auf einen einfachen Nenner zu bringen: „Kunst gegen Leerstand!” Bei 40 verwaisten Geschäftsräumen im Stadtgebiet hätte die Galerie bedauerlicherweise mehr als genug Auswahl. Der darstellenden Kunst ist ebenfalls die 1. Sommerakademie gewidmet. Sie findet statt vom 23. bis 29. Juli in mehreren Ortschaften. Die Sommerakademie wird fortgesetzt in der Zeit vom 8. bis 14. August.

Märchenhaftes

Die Ferienzeit August/September ist auch die hohe Zeit der Veranstaltungen unter dem Schlagwort „Märchenhaftes Linnich”. Da finden sich Stadtführungen oder ein Spielfest in Kofferen (3. September). Ein wenig traurig stimmt die Organisatoren, dass die Beteiligung aus den Ortschaften recht überschaubar ist. Von „Flächenbrandcharakter” in positivem Sinne kann nicht die Rede sein.

Ein humoriges Schmankerl wird am 20. August im Garten an der Westpromenade 11 zu verkosten sein. Dort liest Stefan Helm Erheiterndes aus der Feder des unvergesslichen Heinz Erhardt.

Natürlich gibt es wieder den Tag der offenen Ateliers (22. August), und selbstverständlich wird das idyllische Rurufer als Naturkulisse einbezogen mit der Ausstellung „Libellensommer an der Rur”, und nicht vergessen wird die fast schon obligatorische Kindermeile zum Weltkindertag am 18. September, an dem der Kultursommer sein Ende finden wird mit einem Finale am und im Rathaus.

Es wird also wieder einiges geboten - und das ganz im Sinne des Erfinders, ohne den städtischen Etat zu belasten.

Meldung noch möglich

„Zu 90 Prozent steht das Programm”, überschlägt Karin Krüger, bei der alle Fäden zusammenlaufen, den Bestand an Events und Veranstaltungen, den sie mit dem Arbeitskreis Linnicher Kultursommer zusammengetragen hat.

Wer seinen Anteil an den noch offenen zehn Prozent Kultursommer-Programm beisteuern möchte, sollte sich am Karin Krüger wenden unter 02462-9908517, Fax: 02462-9908950, E-Mail: kkrueger@linnich.de
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