Wie man nach einer Tasche suchen kann

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Jülich. Die Organisatoren waren sich einig: Daten, Zahlen und Fakten bieten nur eine Aufsicht auf das Leben in China. Literatur und Musik hingegen geben Einblicke in das chinesische Lebensgefühl. Grundlage für den asiatischen Abend in der Stadtbücherei lieferte das Buch „Taschendiebe” des Autors Liu Zhenyun, dessen deutsche Fassung im August im Dürener DIX-Verlag erschienen war.

Eingestimmt wurden die Gäste von dem Tetzer Musiker Da Zhang, der die Besucher mit selbst komponierten und arrangierten Musikstücken auf der Knie-Geige begrüßte.

Annette Schmidt, Schauspielerin am Theater K in Aachen, las nicht nur aus dem Buch, sie lebte die Charaktere. Der knurrige Wirt aus dem billigen Imbiss, der verzweifelte Koch Liu Yuejin auf der Suche nach der gestohlenen Tasche mit wichtigen Dokumenten.

Die Stadtbücherei erstrahlte an diesem Abend in asiatischem Flair, Kirschblütenbilder, Lampions und Origami-Drachen, gebastelt von Schülern des Gymnasiums Haus Overbach und der Jülicher Hauptschule, chinesische Accessoires ausgestellt vom Bibliothektsteam des Gymnasiums Zitadelle und landessprachliche Publikationen des Jülicher Kulturvereins, sowie frisch aufgebrühter Jasmin-Tee schufen die entsprechende Atmosphäre.

Im ausgebuchten Veranstaltungsbereich hatten sich zahlreiche Besucher aus Jülich und der Region, aber auch Studenten der Fachhochschule Aachen eingefunden. Finanziell unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Fachhochschule Aachen, das Forschungszentrum Jülich und den DIX-Verlag.

Der Arbeitskreis Jülicher Bibliotheken wurde im Oktober 2008 gegründet und umfasst derzeit zehn Bibliotheken aus dem Stadtgebiet. Neben den Schulbibliotheken (Gemeinschaftshauptschule Ruraue, Gymnasium Haus Overbach und Gymnasium Zitadelle) sind dies das Kulturhaus der Stadt Jülich mit Stadtbücherei, Museum, Archiv und Bibliothek des Geschichtsvereins, sowie die konfessionell orientierten Bibliotheken und die akademisch ausgerichteten Bibliotheken der Fachhochschule Aachen (Bereichsbibliothek Jülich) und des Forschungszentrums Jülich.
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