„Wichtel-Treff“: Inden schafft weitere U3-Plätze

Von: ahw
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Die Mädchen und Jungen fühlen sich im Anbau des Frenzer „Wichtel-Treffs“ schon sichtlich wohl. Foto: Wolters

Frenz. Gut sechs Monate nach der Grundsteinlegung ist am Donnerstag der Erweiterungsbau des gemeindlichen Kindergartens „Wichtel-Treff“ in Frenz eröffnet worden.

„Der vorgezogene Frühling hat kräftig mitgeholfen“, berichtete Bauherr Hans-Willi Simons bei der kleinen Feierstunde. Er dankte allen Beteiligten für die flotte und reibungslose Realisierung des Bauvorhabens.

„Wir freuen uns“, frohlockte auch Indens Bürgermeister Ulrich Schuster voller Stolz. Der Entschluss, den Kindergarten in Frenz zu erweitern, sei angesichts der Kinderzahl in der Gemeinde gereift, denn die sei höher, als es angesichts der Zahl der Betreuungsplätze vorgesehen war. Um handlungsaktiv zu bleiben, hat sich die Gemeinde zu dieser Lösung entschlossen, die zudem den Vorteil habe, dass sie die wirtschaftslichste sei. Schuster: „Da können wir als kleine Gemeinde punkten.“

Gleichwohl sei die Schaffung weiterer Kindergartenplätze für die Gemeinde ein „finanzieller Kraftakt“. Für ihre drei Kindertageseinrichtungen muss die Gemeinde jährlich rund 2,1 Millionen Euro aufwenden – davon allein rund 1,4 Millionen Euro Personalkosten. Da sie insgesamt 1,5 Millionen Euro an Betriebskostenzuschüssen erhält, muss Inden folglich noch 600.000 Euro aus eigenen Mitteln drauflegen.

Im Wichtel-Treff wurden bislang zwei Gruppen mit insgesamt 40 Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren betreut, davon zwölf U3-Kinder. Um den größten Betreuungsbedarf zu decken, war bis letzte Woche eine zusätzliche Gruppe im vorübergehend umgestalteten Mehrzweckraum untergebracht. Nach dem Bezug des Erweiterungsbaus, der die Fläche der Einrichtung von bislang 420 auf nun 795 Quadratmeter fast verdoppelt, künftig 71 Kinder im Alter zwischen einem und sechs Jahren betreut. davon insgesamt 28 U3-Kinder.

„Es fühlen sich hier schon alle wohl“, berichtete Kindergartenleiterin Edith Vaßen-Ganser, die weiter erzählte, dass die Mädchen und Jungen tatkräftig beim Umzug mitgeholfen und Sachen geschleppt hätten.

Beim Rundgang durch die hellen, freundlich gestalteten Räume erläuterte Vaßen-Ganser den Gästen aus Politik und Verwaltung die vielfältigen Möglichkeiten, die der neue Anbau bietet. So gibt es beispielsweise einen weitläufigen Wickelbereich. Der rund 1000 Quadratmeter große Außenbereich ist zweigeteilt, wobei der noch nicht eingegrünte hintere Bereich für die U3-Kinder vorgesehen ist. Durch den stetig steigenden Anteil der Übermittag- oder Ganztagsbetreuung ist auch die notwendige Erweiterung des Essensbereichs realisiert worden.

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