Jülich - Wettstreit in aller Freundschaft: Sportfest im Nordviertel

Wettstreit in aller Freundschaft: Sportfest im Nordviertel

Von: sas
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An allen Stationen in der Nordhalle herrschte reger Betrieb. Im Vordergrund zu sehen ist die Gruppe der Schirmerschule beim Korbwurf. Foto: Sascha Schiffer

Jülich. „Ich fühlte mich damals verpflichtet etwas für die Jugendlichen im Nordviertel zu tun“, sagte Peter Schmitz, Ortsvorsteher in Jülich-Nord und Initiator des Sportfests im Nordviertel.

Beim bereits 6. Sportfest nahmen über 50 Schüler der Schirmerschule, Haupt- und Realschule, Sekundarschule und des Gymnasiums Zitadelle teil, um in der Nordhalle an der Berliner Straße in fünf unterschiedlichen Wettkämpfen gegeneinander anzutreten. Dabei wurden die Schüler in zwei Altersgruppen aufgeteilt: Altersklasse 1 mit den Jahrgängen 2000 bis 2002 sowie die Altersklasse 2 mit den Jahrgängen 2003 bis 2006, damit einigermaßen faire Bedingungen geschaffen wurden.

Zu gewinnen gab es jeweils einen Pokal für die Sieger der Altersklassen und für jeden Teilnehmer eine Medaille. Um den Pokal in der jeweiligen Altersklasse zu erringen, mussten die Teams zuerst ihr Können in fünf unterschiedlichen Sportarten unter Beweis stellen. Zu den Wettkämpfen gehörte ein kleines Fußballturnier, Darts, Torwandwerfen, Korbwerfen mit dem Basketball und Tischtennis gegen den Tischtenniscomputer.

Dabei spielte eine Ballmaschine die Tischtennisbälle zu den Spielern, die diese dann wieder auf die andere Seite der Tischtennisplatte retournieren mussten. Am Ende konnte sich in der Altersklasse 1 das Team der Sekundarschule, vor dem Team der Haupt- und Realschule und der Schirmerschule durchsetzen. Dabei dominierte die Sekundarschule alle Disziplinen.

Bei den jüngeren Jahrgängen war das Gymnasium Zitadelle, knapp vor der Schirmerschule und der Sekundarschule, erfolgreich. Sie schloss das Fußballturnier zwar als Letzter ab, erzielte aber bei den übrigen Wettkämpfen sehr gute Platzierungen.

Neben dem Spaß für die Jugendlichen soll das Sportfest eines bewirken: „Das Turnier soll die Jugendlichen zusammenbringen“, sagte Schmitz. Außerdem können die Anwesenden jedes Jahr Spenden tätigen, um die Sozialarbeit im Nordviertel zu unterstützen: „Auch wenn es nicht viel ist, möchten wir auch dieses Jahr wieder zwei Einrichtungen im Nordviertel begünstigen“, sagte Schmitz.

Der Ortsvorsteher ist jedoch nicht allein; er hat ein Organisationsteam und viele freiwillige Helfer, die ihn unterstützen. Unter anderem: Tobias Storms (Jugendarbeit Bonhoeffer-Haus Jülich), Michael Küven (TTC Indeland Jülich), Berta Gierling (Sozialdienst katholischer Frauen Jülich), Karin Stobbe (Hauptschule Jülich), Beate Wirth-Weigelt (Schirmerschule) und Norbert Hermanns (Polizei Jülich). „Wir haben das beste Team das man sich vorstellen kann“, schwärmte Schmitz.

Zu seinen Unterstützern gehört auch Bürgermeister Axel Fuchs, der es sich als neuer Schirmherr der Veranstaltung nicht nehmen ließ, vorbeizuschauen und den Schüler viel Glück zu wünschen: „Das Sportfest ist eine großartige Sache. Es ist eine Ehre für mich, als Schirmherr zu fungieren, da ich selbst im Nordviertel wohne und weiß, dass hier früher nicht viel los war.“

Zum Abschluss gab er den Schülern noch eines mit auf den Weg: „Sport ist gesund, Sport ist wichtig, Sport bringt Leute zusammen, Sport ist Freundschaft.“

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