„West-Castor”: Proteste gegen Castor-Transport aus Jülich

Von: dapd
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Jülich/Ahaus. Die Atomkraftgegner in Nordrhein-Westfalen haben für Anfang 2012 erneut Proteste gegen einen möglichen Atommülltransport durch das bevölkerungsreichste Bundesland angekündigt.

Die Bundesregierung plane den Transport von 152 Castor-Behältern mit hoch radioaktivem Atommüll aus dem Ex-Versuchsreaktor Jülich ins Zwischenlager Ahaus, teilten die Bürgerinitiativen am Dienstag mit.

Der Transport der „West-Castoren” per Lkw über die Autobahnen am Niederrhein und durch das Ruhrgebiet sei „Wahnsinn” und müsse verhindert werden, fordern die Atomkraftgegner.

Nach dapd-Informationen aus Düsseldorfer Regierungskreisen berät am Mittwoch der Aufsichtsrat des Forschungszentrums Jülich über den möglichen Castor-Transport. Das Forschungszentrum Jülich gehört zu 90 Prozent dem Bund und zu 10 Prozent dem Land NRW.
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