Wertstoffhof auf dem Linnicher Bauhof in der Planung

Letzte Aktualisierung:

Linnich. Entschieden ist noch nichts, aber die Planung ist bereits angelaufen: Auf dem Linnicher Bauhof soll ein Wertstoffhof errichtet werden, um den Müll besser zu trennen und damit die Entsorgungskosten zu senken.

Die Investitionsaufwand würde sich in einer Größenordnung von bis zu einer halben Million Euro bewegen, alleine die Asphaltierung der 2300 Quadratmeter großen Fläche würde mindestens eine Viertelmillion Euro kosten. Für den Hof stark machte sich auf einer Sitzung des Linnicher Werksausschusses das Kommunalunternehmen Regio Entsorgung, Eschweiler. Der Zweckverband wurde 2006 unter anderem von der Stadt Linnich und der Gemeinde Inden gegründet. Die Regio Entsorgung verspricht sich davon ein Optimum an Wirtschaftlichkeit und ein Maximum an Bürgerfreundlichkeit. Und langfristig natürlich Kostensenkungen, obwohl die Errichtung des Wertstoffes über höhere Gebühren finanziert werden müsste. Der Werksausschuss verständigte sich daher darauf, zunächst eine „Auflistung des Einsparpotenzials“ zu verlangen.

Ein Ingenieurbüro hat den Wertstoffhof bereits skizziert. In einer Variante 1 können die Bürger nach einem Einbahnstraßen.Prinzip die einzelnen Container über eine 1,50 Meter hohe Rampe „komfortabel beschicken“. Dann müsste aber noch eine zusätzliche Ausfahrt am Bauhof geschaffen werden. Preiswerter wäre Variante 2. Dabei ersetzen Treppenpodeste vor den einzelnen Containern die große Rampe der Variante 1.

„Nicht tragisch, aber zu klären“, wäre zuvor das Planungsrecht durch eine Bauvoranfrage beim Kreis. Denn problematisch könnten Abstandsregelungen und die Flächenversiegelung sein.

Auf dem Wertstoffhof würden im Jahr 500 Tonnen umgeschlagen werden. Die Aufnahmekapazität der Container läge bei unter 100 Tonnen. Gesammelt würden unter anderem Elektroschrott, Altmetall, Bauschutt, Verkaufsverpackungen, Hartkunststoffe (Wäschekörbe, Blumenkästen usw.), Grünschnitt, Altbatterien und Papier/Karton. Letzteres ginge aber nicht zu Lasten der Papiersammlungen der Vereine. Denn in der Papierpresse landen würden meist Großkartons. Und außerdem „lässt der wilde Müll dann nach“, der bisher vom Bauhof aufwändig eingesammelt und entsorgt werden muss, verdeutlichte Ulrich Reuter, Vorstand des Kommunalunternehmens, die Vorzüge eines Wertstoffhofes wie etwa in Herzogenrath.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert