Werke des Allround-Talents Agnes Hasse hätten Pasqualini erfreut

Von: ptj
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Vernissage im Café Pasqualini: (v.l.) Wohnheimleiter Andre´ Kleinermann, stellvertretender Jülicher Bürgermeister Wolfgang Gunia, Laudatorin Doris Schminke, der Linnicher Bürgermeister Wolfgang Witkopp, Ausstellerin Agnes Hasse und das Jülicher Ehepaar Marquardt. Foto: Jagodzinska

Jülich. „Pasqualini hätte sicher seine Freude daran”, kommentierte der stellvertretende Jülicher Bürgermeister Wolfgang Gunia die Kunstausstellung „Farbe und Linie, Malerei und Glasarbeiten” im nach dem Festungsbaumeister und Künstler benannten Café-Restaurant in der Seniorenwohnanlage „An der Zitadelle”.

Ausstellerin ist das Allround-Talent Agnes Hasse aus Ederen, die bis zum Juni einen imposanten Querschnitt ihrer Arbeiten zeigt: abstrakte Acryl-Bilder, zum Teil auf nasser Leinwand als Aquarell gearbeitet mit angedeuteten Landschaften, über Kohlezeichnungen und Collagen mit koloriertem Strandgut auf Holz bis hin zu Glasbildern aus mundgeblasenem Aktivglas in Bleiverglasung oder in Tiffany-Technik.

„Ich mache alles, was mir in den Sinn kommt, und habe alles ausprobiert, was es gab”, bestätigte die Künstlerin den ersten Eindruck. „Ich versuche, in meinen Bildern etwas einzuarbeiten, das man spürt oder fühlt, eine Stimmung oder Spannung. Ich male nicht bewusst Botschaften”, setzt Agnes Hasse nach. Die „immer schon” sehr kreative Frau mit eigenem Atelier in Ederen belegte seit 1986 Workshops in Tiffany-Technik bei Detlef Tanz und Kurse in Seidenmalerei und Bleiverglasung bei verschiedenen Künstlern.

Seit 2000 steht künstlerisches Arbeiten mit dem bekannten (Glas)maler Paul Weigmann auf dem Programm. 2005 und 2006 schlossen sich Workshops in Fusing bei Fusingweltmeister Detlef Tanz an. Ungewöhnlich viel Lokalprominenz hatte sich zur Vernissage eingefunden, musikalisch umrahmt von Saxophonist Erwin Geisinger aus Dürboslar.

Die Laudatio hielt Doris Schminke, Künstlerin und Schülerin bei Weigmann. „Agnes Hasse hat die Natur empfunden. Linien führen uns durch eine Tür in Flächen und Räume. Treppen, die ich erst noch hoch gehen muss, führen in weitere, offene Räume. Das Rot ist nur ein bisschen angedeutet. Alles sehr malerisch”, beschrieb die Laudatorin einige abstrakte Bilder. „Die Kunst kommt hier den Menschen zugute, die sich nicht mehr auf den Weg machen können, sie zu sehen”, brachte sie einen wichtigen Aspekt der Reihe im Seniorenwohnheim auf den Punkt.

Die Schau ist bis 15. Juni täglich von 9.30 Uhr bis 18 Uhr zu sehen.
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