Weniger Grundschüler in der Stadt Jülich

Von: -vpu-
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Jülich. Die schlechte Nachricht ist: Der demografische Wandel mit deutlich weniger Kindern ist auch in Jülich keine Prognose mehr, sondern eine Realität.

Die gute Nachricht: Er fällt nicht so stark aus wie angenommen. Das lässt sich an den Grundschulanmeldungen im Stadtgebiet für das nächste Schuljahr ablesen. Gab es vor zwei Jahren noch 320 Mädchen und Jungen, die eingeschult wurden, sind es im nächsten Sommer nur noch 273. Das sind aber immerhin knapp 20 mehr als im Schulentwicklungsplan vorhergesagt (255). Mittelfristig scheint es wieder bergauf zu gehen, was sich dann auch in der Auslastung der Schulen niederschlägt.

Im aktuellen Anmeldeverfahren gab es Auffälligkeiten: Die Gemeinschaftsgrundschule Nord in der Berliner Straße – über Jahre größte Jülicher Bildungseinrichtung für die Kleinsten – ist diesmal auf Platz 4 zurückgefallen. Nach 82 Anmeldungen im Schuljahr 2016/17 gibt es 2018/19 nur 51. Der Schulentwicklungsplan (SEP) hatte 73 vorhergesagt.

Demgegenüber ist die Promenadenschule wie in den Vorjahren stabil bei etwa 70 Anmeldungen. Der SEP hatte hier mit 46 deutlich weniger auf der Rechnung. Ähnlich verhält es sich mit der Katholischen Grundschule (KGS) auf dem Gelände des Schulzentrums. Hier waren 46 Anmeldungen vorhergesagt, de facto sind es aber 72.

Die KGS verzeichnet damit zum dritten Mal in Folge steigende Zahlen und führt damit nun das Feld der fünf Jülicher Grundschulstandorte an. Besser als prognostiziert schneidet ebenfalls die GGS West in Koslar ab, in der 54 Mädchen und Jungen im Sommer ihre Schulkarriere starten (Prognose: 46).

Ein bisschen unter den Erwartungen ist die Grundschule Welldorf mit 39 Anmeldungen geblieben, die ein Teilstandort der Gemeinschaftsgrundschule Nord ist; 44 waren im Schulentwicklungsplan vorhergesagt.

Diese Zahlen wurden im Schulausschuss vorgestellt. Dezernentin Doris Vogel kündigte das traditionelle Gespräch mit den Schulleitungen über die Zahlen und Bildung von Eingangsklassen an. Dann werden mögliche Gründe für die neuen Entwicklungen auch der Politik präsentiert.

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