Wenige Wochen nach Auswanderung: Jülicher stirbt bei Unfall in Thailand

Von: hfs.
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Jülich. Sie verbreitete sich wie ein Lauffeuer beim Stadtfest in Jülich, ebenso auch in den Sozialen Netzwerken: die Nachricht vom Unfalltod des 48-jährigen Jülichers B. Der war am Samstag auf einer Bergstrecke in Thailand, die als besonders gefährlich gilt, mit seinem Motorrad verunglückt.

Erst vor vier Monaten war der gebürtige Jülicher nach Koh Samui auf Thailand ausgewandert, hatte gerade dort versucht, sich eine neue gastronomische Existenz aufzubauen. Wie die in Koh Samui erscheinende Zeitung Farang in großer Aufmachung berichtet, war der Jülicher laut den dortigen Polizeiangaben eine „gefürchtete Kurve“ kurz nach einer Aussichtsplattform zu schnell angefahren und gegen die Betonabgrenzung geraten.

Beim Sturz habe er sich dann tödliche Verletzungen zugezogen. Die sofort alamierten Rettungssanitäter hätten ihm allerdings nicht mehr helfen können. Ein unmittelbar hinter dem Motorrad fahrender Autofahrer habe allerdings direkt ausgesagt, die Straße sei „durch Schmierstoffe eines Müllfahrzeuges verunreinigt gewesen.“

Dadurch sei der Verunglückte auf der glitschigen Spur in Schwierigkeiten geraten und gestürzt. Wie die Zeitung weiter berichtet, habe es aber zu „dieser Version keine offiziellen Verlautbarungen“ gegeben.

Der Jülicher hatte vor Wochen als Nachfolger das Lokal des durch den Sender Vox bekannt gewordenen Matthias Bück übernommen.

Über die Deutsche Botschaft wurden die Angehörigen in Jülich am Sonntag unterrichtet.

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