Jülich - Wenau streicht drei Punkte mit einem dreckigen Sieg ein

Wenau streicht drei Punkte mit einem dreckigen Sieg ein

Von: hfs
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Rurdorfs Kapitän Ingmar Blenkle (Mitte) versucht, Max Müller (links) zu stoppen. Chris Roloff (r.) ist auf dem Sprung. Foto: Kròl

Jülich. Wenn man den Aussagen des Rurdorfers Trainers Werner Schönen Glauben schenkt, dann war die Heimpartie gegen die Jugendsportler aus Wenau ein „Spiel Not gegen Elend.“ So weit wollte sein Gegenüber Jürgen Gehlen anscheinend nicht gehen.

„Es war kein gutes Fußballspiel, es wurde fast nur mit langen Bällen operiert, wir haben einen dreckigen Sieg eingefahren, es zählen nur die drei Punkte.“ So hatte nach Gehlens Auffassung seine Mannschaft im „richtigen Moment zwei Chancen“ herausgespielt, die dann auch gemacht. Ansonsten hätte man sich in den 90 unaufgeregten Spielminuten „auf Augenhöhe befunden“.

Was augenscheinlich auch tabellenmäßig der Fall ist. Wenau hat zwar nunmehr 13 Punkte, der FC nur zehn, aber der muss noch eine Nachholpartie bestreiten. Indes droht auch ein Punkteabzug. Denn sollte Alemannia Bourheim, wie kolportiert, in dieser Woche seine Mannschaft zurückziehen, wäre der 6:3-Erfolg von Rurdorf gegen die Alemannia am zehnten Spieltag Makulatur.

Doch daran dachte Werner Schönen nach dem 0:2-Spiel nicht. Er stellte nur sachlich fest: „Wir haben nicht das Zeug für die Kreisliga A. Zu wenige Spieler verfügen über das notwendige Niveau, wir haben einfach keine Leidenschaft und kein Herzblut gezeigt.“ Und nur eine einzige Torchance zu erspielen, sei einfach zu wenig.

Die hatte Marko Heck in der 35. Spielminute. „Hätte er diese genutzt, hätte es 1:1 gestanden. Vielleicht wäre das Spiel doch noch anders verlaufen“, spekulierte Schönen, der sich nun mit dem kommenden Gegner beschäftigen muss. Am Sonntag geht es zur SG Voreifel, die nicht mehr Spitzenreiter, sondern „nur“ noch als Tabellenzweiter ist.

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