Welzer Karneval: Fetzige Jubiläumssitzung in den „Alpen“

Von: Kr
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Mit ihrem Tanzmariechen (Achim Karlowicz) konnte die „Statt-Garde“ richtig Staat machen. Foto: Kròl

Welz. „Wer heute nicht lacht, ist selber schuld und lacht an Karneval überhaupt nicht mehr. Hier wird noch richtig Dorfkarneval gefeiert“, versprach Toni Schunck, der durch die Sitzung der IG „Welzer Karneval“ führte, den zahlreichen Närrinnen und Narren in der Welzer Bürgerhalle. Sie waren gekommen, um gemeinsam eben diesen Dorfkarneval zu feiern, für den die IG steht.

Das Publikum wusste zu schätzen, dass überwiegend eigene Kräfte, und dies nun schon seit 3 x 11 Jahren, sich hier für ihre Zuschauer mächtig ins Zeug legen. Von der katholischen Frauengemeinschaft übernahm die IG „Welzer Karneval“ 1984 die Aufgabe, den Sitzungskarneval zu organisieren.

Zunächst feierte man im Saal der Gaststätte „Zum Fässchen“, 1992 nutzte man mit der Welzer Jugendinitiative gemeinsam das Zelt, und seit 1999 wurde mit ihrer Fertigstellung die Bürgerhalle zum Mekka der Welzer Karnevalisten.

Viel Zuspruch findet jedes Jahr die Sitzung in den „Welzer Alpen“, bei der man als Akteure auch immer wieder Gäste aus den Nachbarorten begrüßen kann. Neben der Sitzung ist das zweite Highlight der Session der Nachtzug geworden, der am Karnevalsfreitag „Jecke“ aus Nah und Fern anlockt. Auch in diesem Jahr soll er wieder am Freitag, 24. Februar, um 18.30 starten.

Doch nun wurde erst einmal die Jubiläumssitzung gefeiert, durch die Toni Schunck mit viel „Schmackes“ führte. Was kann die Stimmung besser heben, als der Einzug eines Dreigestirns. Zum Jubelfest leisteten sich die Welzer mit Prinz Tobi, Bauer Lars und Jungfrau Delfine alias Tobias Hinz, Lars Spranger und Detlef Spranger wieder einmal drei Tollitäten und auch die „Statt-Garde“ hatte sich wieder in ihre schmucken Uniformen geworfen.

Da fehlte nichts weder Tanzpaar, Tanzmariechen noch die stattlichen Kerle der Garde und Musikkorps, allerdings in Ein-Mannbesetzung. Begeistert wurden sie alle gefeiert.

Mit „ne Kellner“ (Hans Peter Pelzer) der aus seinem stressigen Berufsalltag plauderte, ging es weiter, und in die Schwarzwald-Klinik entführte die Frauengemeinschaft die Narrenschar und stellte dort ihre Wunderheilungsbox vor.

Mit Gesang und Klamauk ging es weiter im Programm mit „Knubel un de Knubeldes“, Bastian Schunck plauderte aus dem Dorf und die Hosenscheißer Waltraud Groebel und Birgit Thomas waren als Babys unterwegs. Mit Hits von den „Räubern“, „Pavaeiern“ und vielen anderen startenden einige Frauen einen Großangriff auf die Lachmuskeln der Gäste im Saal. Mit von der Partie waren außerdem die „Sunlights“ und „Strohfeuer“ aus Ederen sowie die Linnicher Stadtgarde.

Zum Jubiläum leistete sich die IG dann außerdem noch eine echte Band „Die Rurwürmer“, die mit bekannten Kölner Hits die Stimmung mächtig anheizten.

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