Welz - Welzer Beamte am anderen Dreiländereck

Welzer Beamte am anderen Dreiländereck

Von: zts
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An der bulgarischen Grenzstation nach Griechenland: Edgar Albrecht (3. v. r.) und Achim Zantis (2. v. l.) von der Bundespolizei-Inspektion Aachen mit den leitenden Beamten der bulgarischen Grenzpolizei. Foto: Zantis

Welz. Seit 2003 besteht eine intensive Partnerschaft der Bundespolizei-Inspektion Aachen mit der bulgarischen Grenzpolizei. In diesem Zusammenhang findet ein regelmäßiger Austausch statt. Wie stellvertretender Inspektionsleiter Ludger Intorp in der Welzer Zentrale mitteilt, wurde unlängst auf beiderseitigen Wunsch diese Partnerschaft um weitere zwei Jahre verlängert.

So waren kürzlich im Rahmen der polizeilichen Kommunikation Polizeioberkommissar Edgar Albrecht und Polizeihauptmeister Achim Zantis im Rahmen des Austauschverfahrens im Dreiländereck Bulgarien/Griechenland/Mazedonien im Einsatz. Schnell hatten sich die Bundespolizeibeamten in der bulgarischen Grenzstadt Petrich mit dem Dienstalltag der Kollegen vertraut gemacht.

Gerade mit dem Beitritt Bulgariens zur Europäischen Union haben sich besonders an der Grenze zu Griechenland auch in der polizeilichen Kontrolle Änderungen ergeben, wie sie im Aachener Raum seit den 90er Jahren bekannt sind. So konnten auch die Vertreter aus der Inspektionszentrale in Linnich-Welz ihren Kollegen wertvolle Erfahrungen vermitteln. Das Interesse der bulgarischen Polizisten gilt einer regelmäßige Zusammenarbeit mit anderen grenzüberschreitenden Polizeidienststellen.

Während der gemeinsamen Streifentätigkeit gab es auch mehrere Festnahmen von Straftätern. Dass mit dem EU-Beitritt auch EU-Richtlinien anzuwenden sind, erlebten fünf Speditionen, deren Lkw wegen diverser Mängel aus dem Verkehr gezogen wurden.

Die deutschen Polizisten brachten besondere Kenntnisse aus dem Bereich Urkundendelikte mit zurück an ihre Dienststelle.
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