Welttag des Buchs: Vierjährige erhalten ihr Lesestartset

Von: ptj
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Insgesamt 25 vierjährige Kinder erhalten am „Welttag des Buches“ in der Stadtbücherei ein Lesestart-Set. Foto: Jagodzinska

Jülich. „Das haben Sie schön gemacht. Ich werde mir jetzt immer merken, wann der Welttag des Buches ist.“ Mit diesen Worten bedankte sich Renate Conrads herzlich bei Edda Koch, die ihr lächelnd ein gebundenes Buch als Geschenk überreichte.

Insgesamt wurden in der Stadtbücherei am „Welttag des Buches“ über 60 Bücher für Erwachsene und 25 Lese-startsets verschenkt. Bücher wurden ausgeteilt im Rahmen der Aktion „Lesefreunde teilen Lesefreude“ vom Börsenverein und der Stiftung Lesen, Kinderbeutel innerhalb des Aktionsprojektes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Einige Buch-Schenker, die den Zuschlag bekommen und die Stadtbücherei als Abholort gewählt hatten, holten ihre Bücherkisten mit jeweils zehn Exemplaren einfach nur ab, andere überließen der Jülicher Einrichtung ein oder gleich mehrere Exemplare zum Weiterverschenken.

Aus der Wunschliste mit 25 Titeln hatten Buch-Schenker am häufigsten „Rotkehlchen“ von Jo NesbØ ausgewählt. Beliebt waren auch „Der Goldene Kompass“ von Philip Pullmann, „Die Korrekturen“ von Jonathan Franzen oder „Weißer Schatten“ von Deon Meyer.

Schüchtern und mit großen Augen nahmen die etwa vierjährigen Besucher an der Hand von Mutter oder Großmutter ihr Lesestartset mit dem Kinderbuch „Apfelsaft holen“ entgegen und hauchten ein „Danke“. Obwohl das Projekt „Onleihe“, ein Kofferwort aus „online“ und „Ausleihe“, in der Stadtbücherei bereits sehr gut angelaufen ist, ließ die zurzeit stellvertretende Büchereileiterin Yvonne Schroiff sich eine halbstündige Powerpointpräsentation zum „Digital Rights Management“ (digitale Rechteverwaltung) nicht nehmen.

In einzelnen Schritten beschrieb sie, wie man eine „Adobe ID“ anlegt und Programme installiert, um die kopiergeschützten Werke schließlich auch lesen zu können. Ferner waren die Allgemeinen Rahmenbedingungen Thema. Zwar verteilt die Stadtbücherei an ihre Leser fleißig Anleitungen zur „Onleihe“, dennoch wurde die Präsentation gerne genutzt, die verbliebenen Unsicherheiten entgegenwirkte.

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