Weltdiabetestag am St. Josef-Krankenhaus

Von: Kr.
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Aktionen zum Weltdiabetestag: Ein kleiner Pieks reicht, um den Blutzuckerwert zu bestimmen. Foto: Kròl

Linnich. Etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden an Diabetes Typ II, ohne es zu wissen. Dabei wäre es so wichtig, ihn frühzeitig zu behandeln, um Folgeschäden zu vermeiden.

Aufklärung tut deshalb nach wie vor Not, und so beteiligt sich neben zahllosen anderen Kliniken in Deutschland auch das St. Josef-Krankenhaus in Linnich am Weltdiabetestag, der 2007 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde.

„Diabetes gemeinsam managen“ lautete dieses Mal das Motto, und da fühlt sich das Linnicher Krankenhaus besonders angesprochen. Seit dem Frühjahr diesen Jahres trägt das Haus das Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet“ verliehen von der deutschen Diabetesgesellschaft.

So arbeiten dann auch Diabetologe, Anästhesist und Chirurg bei einem Diabetes-Patienten eng zusammen. Mit im Boot sitzen außerdem die niedergelassenen Ärzte. Weiterhin wurde ein Sportgruppe für Diabetespatienten ins Leben gerufen sowie eine Selbsthilfegruppe.

Über all dies konnten sich Mitarbeiter des Haues, Patienten und Besucher beim Weltdiabetestag informieren. Im Foyer des Krankenhauses warteten Infostände, an denen Diabetesassistentin Marion Straka-Schmitz und Ernährungsberaterin Jessica Hörmann-Zander über die Krankheit und ihre Folgeschäden informierten, aber auch über Möglichkeiten sie in Schach zu halten.

Sie berieten über gesunde Ernährung, wiesen auf die versteckten Fette und Kohlenhydrate hin, die sich in vielen Lebensmitteln befinden, stellten Sportprogramme vor und wiesen auch darauf hin, wie wichtig gerade Fußpflege für Diabetiker ist.

Viele, darunter auch der kaufmännische Direktor Alexander Weißer und seine Kollegen aus den anderen ctw-Häusern, die vorüber kamen, ließen sich auf die Schnelle den Blutzucker kontrollieren oder nahmen an dem Quiz teil. Zur Belohnung gab es einen Apfel oder eine Mandarine.

Am Nachmittag stellte außerdem Monika Herper vom Kreissportbund die Diabetes-Sportgruppe vor, und Helga Loup informierte über die Selbsthilfegruppe.

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