Welldorfer Heimatverein freut sich über neues Material

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Welldorf. Im Saal des Pfarr- und Jugendheimes trat der Heimatverein Welldorf unlängst zur Jahreshauptversammlung zusammen, zu der Vorsitzender Bernhard Schüller etliche Mitglieder begrüßte.

In einer Gedenkminute eingeschlossen war auch Dr. Brigitte Nöthe, die von Januar 2010 bis Februar 2013 als zweite Vorsitzende amtierte.

Im Jahresrückblick 2016, den Beisitzerin Hedwig Esser vortrug, waren viele Aktivitäten verzeichnet. Seit Januar gab es neben drei Austritten und sieben Sterbefällen insgesamt 18 Neuaufnahmen, die den Bestand Ende 2016 auf 172 Mitglieder erhöhen.

Drei Goldhochzeitspaare sind im Laufe des Jahres besucht worden, um ihnen ein bleibendes Andenken vom Heimatverein zu überreichen. Mitte März war Alwin Reiche zu Gast bei den beiden Vorsitzenden und zeigte rund 80 Bilder vom Tagebau Hambach und der Sophienhöhe, die nun auch dem Verein zur Verfügung stehen.

Am Winter- und Herbsttreffen der Geschichts- und Heimatvereine im Kreis Düren im April bzw. Oktober nahm der Verein mit vielen Mitgliedern teil. Anfang Mai stand ein Besuch des Internationalen Drehorgelfestes in Linz mit Reiseleiterin Roswitha Scheuvens auf dem Programm.

Im Mai und Oktober wurden jeweils für Mitglieder und Öffentlichkeit Filmabende im Pfarr- und Jugendheim angeboten, die jedoch nur mäßig besucht wurden. Johann Radmacher kümmerte sich wieder um die Sauberkeit rund um das historische Wegekreuz am Ortseingang und schnitt dabei auch die Buxbäumchen.

815 Totenzettel seit 1874 im Archiv

Im Archiv befinden sich acht Ordner mit 677 Todesanzeigen und 815 Totenzetteln. Der älteste Totenzettel im Bestand datiert aus dem Jahre 1874. Der gesellige Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im Pfarr- und Jugendheim fand regen Anklang bei den Mitgliedern nebst Anhang.

Im Kreisjahrbuch 2017 ist wieder ein Bericht über Welldorf zu finden, nämlich über die Restaurierung und Rekonstruktion des Wegekreuzes.

Im November war der Heimatverein zu Gast beim Geschichtsverein der Gemeinde Nörvenich. Die Überschrift zweier Vorträge lauteten: „Nörvenich, 7000 Jahre alt? Oder noch älter?“ Die Fahrt hat sich für die Welldorfer gelohnt, denn dem Vorsitzenden Bernhard Schüller berichtete ein Mitglied des Geschichtsvereins der Gemeinde Niederzier, dass sich im Landesarchiv NRW in Duisburg noch eine Akte über den Erbwald Welldorf befindet und zwar in alter Schrift.

Bei einem Telefonat der beiden wurde vereinbart, dass das Mitglied aus Niederzier die Übersetzung des Schriftstückes übernimmt. Der vom Kassierer Bernhard Schüller vorgetragene Kassenbericht fiel zufriedenstellend aus. Brigitte Kieven und Johann Radmacher hatten Anfang Januar die Kasse geprüft und für in Ordnung befunden, was die einstimmige Entlastung des Vorstandes nach sich zog.

Zu Kassenprüfern für die Rechnungsjahre 2017 und 2018 wurden Jakob Cremer, Willi Stiel und Pail Wirtz gewählt. Da die Filmabende in der Vergangenheit nur mäßig besucht waren, wurde seitens der Teilnehmenden angeregt, diese an den Werktagen mit langen Abenden durchzuführen, wie es auch teilweise praktiziert worden ist.

Da während der Versammlung bekannt wurde, dass inzwischen Bilder vom Tagebau und der Sophienhöhe vorhanden sind, sollten diese alsbald gezeigt werden. Außerdem soll versucht werden, weiteres Material vom Tagebau Hambach zu beschaffen und gleichzeitig die Erlaubnis eingeholt werden, die Bilder und Filme öffentlich zu zeigen.

Ortsvorsteher Christian Klems bat darum, Fotos aus dem regionalen Umfeld zu präsentieren, da man vorhabe, Filmmaterial vom Medienzentrum Rheinland in Düsseldorf zu leihen. Dort müssen allerdings zunächst nähere Informationen eingeholt werden.

Nachdem die Mitglieder über die Reinigungskosten des Pfarr- und Jugendheimes und die Eigentumsverhältnisse der beiden Gebäude (Kirche und Pfarrheim) informiert worden waren, wurde auch über die Eingliederung von Flüchtlingen in Welldorf gesprochen.

Terminübersicht

Die Termine aller Veranstaltungen im laufenden Jahr war den Mitgliedern mit der Einladung zur Jahreshauptversammlung zugegangen.

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