Welldorf-Güsten kassiert eine bittere 1:4-Niederlage

Von: hfs./tm
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Jülich. Ungleich schwierig waren die Aufgaben, die am Wochenende die beiden Bezirksligisten Lich_Steinstraß und Welldorf-Güsten zu bewältigen hatten. Die Germania gewann, wie erwartet, mit 4:0 bei Türkspor Bergheim. Welldorf-Güsten verlor mit 1:4 bei Buschbell-Muntzur.

Grün-Weiß Welldorf-Güsten: „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen: Wir haben ordentlich gespielt, noch beim Stande von 1:3 war der Ausgleich möglich“, hatten sich Trainer Winni Ronig zwei aus seiner Sicht zwei wichtige Situationen ergeben. Zum einen ein berechtigter Foulelfmeter, den Makki nach dem 1:1-Ausgleich (38.) – Marcel Röttgen hatte die Gäste in der 22. Spielminute in Führung gebracht – an die Latte schoss. „Und dann sozusagen noch eine große Chance direkt im Anschluss, die auch zum Tor hätte führen können“, sagte Ronnig mit Blick auf ein „ordentliches Spiel, dass wir bis zur 75. Minute mit gestaltet haben“. Doch mit diesem 1:3 gab sich die Mannschaft auf. Danach zeigte sich die Cleverness von Buschbell, das durch den Heimsieg auf Tabellenplatz 4 kletterte.

Aus Sicht der Grün-Weißen war allerdings noch wichtig, dass alle Mannschaften, die mit im Abstiegskampf stecken, keinen Boden gut machen konnte. So rangiert Grün-Weiß weiterhin auf dem viertletzten Tabellenrang, muss am kommenden Sonntag auf eigenem Platz die wohl schwerste Aufgabe des neuerlichen Spieltags bewältigen. Dann hat man die Spielvereingung Schwarz-Weiß Düren zu Gast. Die Mannschaft von Trainer Dirk Kalkbrenner ist zurzeit Tabellenzweiter, macht sich berechtigte Hoffnungen auf den Titelgewinn.

Germania Lich-Steinstraß: Einen kräftigen Schritt in Richtung Klassenerhalt und Selbstbewusstsein hat Germania Lich-Steinstraß über die Ostertage gemacht. An Gründonnerstag besiegte die Mannschaft auf eigenem Platz GW Welldorf-Güsten, am Ostermontag gelang ein sicherer Sieg bei Schlusslicht Türkspor Bergheim mit 4:0 (1:0). War der Sieg gegen Welldorf sehr glücklich, weil das Siegtor erst in der Verlängerung durch einen Foul-Elfmeter fiel, fiel die Entscheidung gegen Türkspor deutlich früher und eindeutiger. In der ersten Halbzeit lief allerdings nicht viel. Da musste vor allem Torhüter Florian Leipertz all sein Können aufbieten, um einen Rückstand zu verhindern. Die Führung durch Björn Schneider (19.) gab Rückhalt, verbesserte jedoch das Spiel der Germania nicht nachhaltig.

„Das hätte durchaus besser sein können“, resümierte Trainer Chris Schiefer hinterher. Erst nach dem Wechsel machte sich ein Klassenunterschied deutlicher bemerkbar. „In der zweiten Halbzeit waren wir die klar bessere Mannschaft“, erklärte Schiefer. Folgerichtig fielen die Tore durch Seyit Ceylan (65.), Ersan Kocyigit (75.) und ein Eigentor (89.), das Ceylan maßgeblich vorbereitet hatte. Alle Tore waren so gut heraus gespielt, dass die Schützen nur noch den Ball einschieben mussten. „Im Hinspiel hatten wir deutlich mehr Probleme“, erinnerte sich der Trainer. Allerdings war der Sieg personell teuer erkauf: Visar Behrami, Julian Fröschen-Weckauf und Caner Güzel verletzten sich.

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