Jülich - Welldorf-Güsten hält Kontakt zur Spitze

Welldorf-Güsten hält Kontakt zur Spitze

Von: hfs.
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Jülich. Am Ende des Derbys in der Fußball-Kreisliga A zwischen Welldorf-Güsten und dem Hambacher Spielverein waren sich die Protagonisten einig: Der 2:0-Heimsieg der Platzherren ging in Ordnung.

„Wir haben zu keiner Phase Zugriff auf das Spiel gefunden, sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben das Mittelfeld total dem Gegner überlassen mit der Folge, dass Welldorf-Güsten Pässe nach Belieben schlagen konnte.“

Hans-Theo Görres, Obmann der Hambacher, hatte genau beobachtet, wo die Fehler lagen. So zum Beispiel schon in der Anfangsphase, als der HSV durchaus die Möglichkeit hatte, eventuell in Führung zu gehen. „Aber da waren wir einfach zu zögerlich, anstatt den Ball direkt draufzuhauen, wurde dann nochmals quer gespielt.“

Da waren die Gastgeber schon konsequenter. Die erste gute Möglichkeit nutzte Mohammad Makki zum 1:0. „Aber ich muss gestehen, dass uns anschließend unser Keeper Thomas Pietta im Spiel gehalten hat. Der hat zweimal hervorragend gehalten, zudem konnten wir einmal den Ball in allerletzter Sekunde von der Torlinie kratzen“, räumte Welldorf-Güstens Trainer Winni Ronig dem HSV durchaus Chancen ein, „unsere Führung zu egalisieren“, der mit dem Spiel seiner Mannschaft, besonders in den ersten 20 Minuten, voll zufrieden war. „Da haben wir den HSV total beherrscht, bis auf die zwei Szenen zu Beginn.“

Als Jonas Hamacher und Timo Strüver verletzt den Platz verlassen mussten, war der Spielfluss der Gäste dahin. „Da hatten wir einfach keinen mehr, der unser Spiel organisieren konnte“, meinte Görres, der auch das 2:0 in der 39. Spielminute durch Jonas Hohmeier als gerechtfertigt betrachtete. „Der Sieg geht in Ordnung, in der zweiten Halbzeit hat unser Torhüter Hans-Peter Görres eine höhere Niederlage durch gute Paraden verhindert.“

Dass die Partie vor rund 250 Zuschauer nach dem Wiederanpfiff verflachte, lag darin begründet, dass Welldorf-Güsten einen Gang zurückschaltete, der HSV keine Mittel mehr fand, die gut organisierte Abwehr des Gegners in Gefahr zu bringen.

Somit treten die Grün-Weißen dem Spitzenduo Birkesdorf und Düren 77 weiterhin ganz gewaltig auf die Füße. Lediglich drei Punkte liegen zwischen Platz 1 und 3. „Aber wir haben ja ein Spiel weniger ausgetragen“, sagt Ronig mit Blick auf den Tabellenführer.

Auf den trifft man am 14. Mai im eigenen Stadion, zuvor, am 24. April, muss man beim FC Düren 77 antreten. Der rangiert mit einem Punkt mehr bei gleichem Spielstand auf Platz 2. Also Spannung pur im Kampf um den Titelgewinn, den die SG Voreifel (4.) auch noch nicht abgeschrieben hat.

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