Weitere 40.000 Euro zur Sanierung von Burg Engelsdorf

Von: ptj
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Roland Tauber, Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, überreicht Juan Fernandez vor der Kulisse von Burg Engelsdorf einen Scheck in Höhe von 40000 Euro. Foto: Jagodzinska

Engelsdorf. Mit der Erkenntnis „der herausragenden Bedeutung der alten Burganlage für die gesamte Region und die Landesgeschichte” nimmt die Bestandssicherung der statisch gefährdeten „Palas”-Mauern der „alten Landmarke” Burg Engelsdorf mehr und mehr Gestalt an.

Das betonten die Besitzer Maria und Juan Fernandez und Conrad Doose, Vorsitzender des Fördervereins Festung Zitadelle. Erstmalig beteiligte sich das Ortskuratorium Jülich/ Jülicher Land der privaten Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) mit der ansehnlichen Summe von 40.000 Euro.

Die Burg Engelsdorf ist eines von 240 Projekten, die die DSD dank privater Spenden und Mitteln der Glücksspirale zu unterstützen in der Lage ist. Nach Beendigung der Dachsanierungsarbeiten, die rund 300.000 Euro erforderten, widmet sich der zweite Bauabschnitt dem gotischen Nord-Eckturm. Die bereits 12 Meter hohe Haube wird nach Fertigstellung stattliche fünf Meter über dem Giebel liegen. Die Gesamtbaukosten werden 337.100 Euro betragen, daran wird sich der Bund mit 110.000 Euro beteiligen, das Land 55.000 Euro und die Kommune 5000 Euro tragen.

Die Eigenmittel belaufen sich auf 122.100 Euro, Eigenleistungen (Manpower) haben einen Gegenwert von 5000 Euro. Die Eheleute Fernandez wollen die Burg nach erfolgter Sanierung als Begegnungsstätte für Kulturschaffende nutzen und hoffen mit Koordinator Doose auf weitere Beteiligung am bedeutenden Projekt.

Ihre zahlreichen Dankesworte richteten sich an Federführer Conrad Doose, Roland Tauber und Günther Schorn von der DSD, die Gemeinde Aldenhoven, die ihre „Visionen” teilt, an die Mitarbeiter des Kölner Regierungspräsidenten und die Architekten Volker Kirsch und Ekkehard Kandler, beide gemeinsam mit Tauber Schüler von Professor Jürgen Eberhardt.

Das DSD-Ortskuratorium präsentierte sich erstmalig auf Burg Engelsdorf am „Tag des Offenen Denkmals” 2009 und freute sich nun, mit einer beachtlichen Förderung zurückzukehren.
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