Jülich - Weihnachtskistenaktion: Spenden für ein gutes Weihnachtsessen

Weihnachtskistenaktion: Spenden für ein gutes Weihnachtsessen

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
13508684.jpg
So können die Kisten aussehen: (v.l.) Maria Güldenberg, Edelgard Heidelberg und Fawad Rahmani zeigen Beispiele. Foto: Jansen

Jülich. Im vergangenen Jahr seien sie richtig „geflasht“ gewesen. So beschreibt Edelgard Heidelberg, die stellvertretende Vorsitzende des Vereins Jülicher Tafel, die Reaktion der Mitarbeiter auf die große Spendenbereitschaft.

Mit „geflasht“ meint sie sowas wie vor Freude elektrisiert. Auf solche Glücksmomente hoffen die Tafel-Mitarbeiter auch diesmal wieder, wenn sie die Menschen im Jülicher Land darum bitten, Weihnachtskisten zu packen, um anderen damit eine Freude zu machen.

Im zehnten Jahr kümmert sich die Jülicher Tafel im Altkreis Jülich – exklusive Aldenhoven und dem südlichen Teil der Gemeinde Niederzier; dort sind andere Tafeln zuständig – darum, dass ihre Kunden sich ein Festmahl an Weihnachten erlauben können, auch wenn das Geld dafür fehlt. Jedes Mal sei es bisher gelungen, die Wünsche der Kunden zu erfüllen. „Aber wir zittern trotzdem immer, ob die Kisten reichen“, sagt die Vorsitzende Maria Güldenberg.

Abgabe am 14. Dezember

Die Kunden sind Flüchtlinge, Asylbewerber, Rentner, Aufstocker, Alleinerziehende, Menschen, die von Grundsicherung leben müssen: „Wir unterscheiden da nicht“, erklärt Heidelberg. Die Kunden erhalten einen Ausgabe-Bon bei der Tafel, mit dem Sie am 15. Dezember zum Jülicher Kulturbahnhof gehen und ihre Kiste entgegennehmen können.

Pro Bedarfsgemeinschaft gibt es einen Bon und dementsprechend auch eine Kiste. Das bedeutet, dass die Kisten unterschiedlich groß sind; je nachdem, ob sie für eine Einzelperson oder eine Großfamilie gepackt werden. 250 Bons hat die Tafel bisher ausgegeben, an diesem Donnerstag sowie am Dienstag und Donnerstag nächster Woche sind die Bons noch bei der Tafel in der Lorsbecker Straße 22a in Jülich erhältlich.

Die Spender der Kisten werden gebeten, diese möglichst festlich dekoriert am Mittwoch, 14. Dezember, zwischen 9 und 18 Uhr im Kulturbahnhof in der Bahnhofstraße 13 abzugeben. Die Ausgabe erfolgt dann einen Tag später.

Damit die Qualität der Geschenke den Vorschriften entspricht, nennt Heidelberg eine Faustformel. „Die Kiste sollte so gepackt sein, dass man sie der eigenen Familie schenken würde.“ Die Tafel sei keine Sammelstelle für Altbestände. Das gelte auch für Spielzeuge, die die Tafel für diesen Zweck ebenfalls entgegennimmt. Diese müssen den Hygienevorschriften entsprechen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert