Hasselsweiler - Weihnachtsfest klingt an der Krippe nach

Weihnachtsfest klingt an der Krippe nach

Von: ptj
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Stimmgewaltig intoniert der gastgebende MGV Lätitia Hasselsweiler sein weihnachtliches Repertoire beim Nachklingen des Christfestes. Foto: Jagodzinska

Hasselsweiler. „Das Weihnachtssingen ist schon zu einer Institution geworden”, freute sich Helmut Lieven, Vorsitzender des veranstaltenden MGV „Lätitia” Hasselsweiler bei der Begrüßung zum Singen zwischen den Jahren in der gemütlichen „Weihnachtszeltstadt” an der Krippe am Hasselsweiler Maarplatz.

Als Beweis diente die Tatsache, dass die Veranstaltung bereits auf Seite 1 im Gemeindeblättchen angekündigt worden war.

Die 14. Auflage begann mit einer Premiere. Der erst 12-jährige Stefan Jansen aus Stetternich hatte sich „sehr spontan” bereitgefunden, das nachklingende Weihnachtsfest mit auf der Trompete gespielten Weihnachtsliedern einzuleiten und erntete begeisterten Applaus. Er war der einzige nicht aus Hasselsweiler stammende Musiker des Abends.

Die etwa 250 anwesenden Gäste stimmten gerne in das anschließende „Leise rieselt der Schnee” ein, von Ralph Over am Klavier begleitet. Als erster Chor ließen die Damen des ausschließlich weiblich besetzten Kirchenchors Hasselsweiler ihre Stimmen erklingen und starteten passenderweise mit dem „Abendsegen”. Ein sehr schönes Lied mit erfrischenden Rhythmuswechseln war das anschließende „Weihnachten ist leise” mit dem nachdenklich stimmenden Text: „Wisst ihr es nicht mehr, in dem Lärm der Welt? Weihnachten war dunkel, Weihnachten war arm”. Dirigiert wurden die Damen von Harald Düren am Klavier.

Während ihres Vortrages wagte sich ein zweijähriger Junge namens Max leise ganz nahe ans Klavier heran und zauberte ein Lächeln auf die vielen Gesichter im Lichterglanz. Ferner flog ein Schwarm Wildgänse geräuschvoll über den singenden Chor hinweg, der sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen ließ.

Vollmundig übernahm der gastgebende MGV „Lätitia” die musikalische Ablösung mit dem Lied „Es ist für uns eine Zeit angekommen”, den Taktstock schwang Ralph Over. Wieder hatten die Herren die Solistin Verena Günther in ihr Repertoire integriert. „Süßer die Glocken nie klingen”, hieß das nächste gemeinschaftlich gesungene Weihnachtslied. Erneut erfreute der jugendliche Stefan Jansen im Anschluss die gemütlich verweilende Gemeinschaft mit seinen Trompetenklängen.

Unter dem Titel „Weihnachten special” brachte die in London geborene Hasselsweilerin Christa Dohmen ihr modernes Weihnachtsliedrepertoire zu Gehör. Stille senkte sich über die Nacht, bevor der Weihnachtsnachklang bei Speis und Glühwein in einen ausgiebigen Jahresausklang einmündete.
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