Weihnachtsbasar erfüllt mehr als nur einen guten Zweck

Von: jago
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Zum 45. Weihnachtsbasar der Jülicher terre des hommes-Gruppe hatten die Basarmitarbeiterinnen ein vielfältiges Angebot erarbeitet, dessen Erlös Kindern in Sambia zugute kommen wird. Das Aktionsteam informierte unter anderem über adas-Projekt „Ökologische Kinderrechte“. Foto: Jagodzinska

Jülich. Seit vielen Jahren organisiert die Jülicher terre des hommes-Gruppe zu Beginn der Adventszeit im Alten Rathaus einen Weihnachtsbasar. Mit viel Engagement haben besonders die aktiven Mitarbeiterinnen in den Wochen und Monaten zuvor ein dem Anlass entsprechendes Angebot wie beispielsweise liebevoll dekorierte Adventskränze oder Kalender hergestellt.

Der Verkauf von Marmeladen, Gestecken und Postkarten sowie ein Bücherflohmarkt tragen stets zum Erlös bei, der einem Förderprojekt zugute kommt. In diesem Jahr fließt der Reinerlös an den Partner „Community Youth Concern (CYC)“ in Sambia, der am Versuch der Annäherung an menschenwürdige Lebensumstände für Kinder mitwirkt.

Eine einfache tägliche Mahlzeit oder der Zugang zu sauberem Trinkwasser werden im reichen Westeuropa als selbstverständlich angesehen. Für die Menschen und hier besonders für die Kinder in Sambia ist dies ebenso ein Traum wie hinreichende medizinische Versorgung oder die Möglichkeit, eine schulische Ausbildung in Anspruch nehmen zu dürfen.

Ökologische Entwicklung

So ist der Basar von terre des hommes stets auch ein Forum der Informationen, der Aufklärung und der Gespräche. In den Vordergrund rückten die Mitarbeiter in diesem Jahr erneut die ökologische Entwicklung mit Blick auf die Rechte der nachfolgenden Generationen. Nicht ohne Grund fühlten sich junge Aktivisten beim UN-Nachhaltigkeitsgipfel „Rio+20“ in ihren Sorgen auf Grund der fortschreitenden Umweltzerstörung und der Ausbeutung der Natur von den Politikern im Stich gelassen. Mit friedlichen Mitteln wie einer Bannermalaktion hatten sich junge Menschen aller Nationen in den Diskussionsprozess eingemischt, um auf die Mißstände hinzuweisen.

Terre des hommes Jülich zeigte im Verlauf seines Basars einige dieser aufrüttelnden Banner; die Mitarbeiter brachten die geplante Abschlussrede der „Major Group Children and Youth“ zur Sprache, die die Vertreter der Gipfelnationen in Rio, darunter Bundesumweltminister Peter Altmaier, nicht zur Kenntnis nehmen wollten. Lorenz Könen und Barbara Kohlmetz-Krott vom Jülicher Aktionsteam zitierten daraus: „Wir müssen uns einlassen auf die Werte von Nachhaltigkeit und Respekt für die Menschenrechte.“ Den Machthabern, die sich darauf nicht einlassen wollen, ruft die neue Generation zu: „Also gehen Sie uns aus dem Weg!“

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