Weichen für den Umzug der Realschule werden später gestellt

Von: dol/-vpu-
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Die Mehrzweckhalle bietet sowohl Raum für den Schulsport als auch für Kulturveranstaltungen. Zeichnung: Stadt Jülich

Jülich. Mit enttäuschten Gesichtern zogen die Vertreter der Schulen von dannen. Der Ausschuss für Jugend, Familie, Schule und Sport der Stadt Jülich hatte keinen richtungsweisenden Beschluss für den Umzug der Realschule ins Schulzentrum an der Linnicher Straße gefasst.

Zur jüngsten Sitzung des Fachausschusses waren zahlreiche Lehrer, Elternvertreter und Schulleiter Paul Krahe ins Rathaus gekommen, weil sie wissen wollten, wie es mit der Jülicher Schullandschaft weitergeht. Befürwortet die Politik einen Umzug der Realschule oder nicht? Wird es einen Solitärbau für die Katholische Grundschule geben oder einen Anbau am Schulzentrum? Und was ist mit der ebenfalls neu zu schaffenden Turnhalle, die in Form einer Mehrzweckhalle als Ersatz für die marode Stadthalle dienen könnte?

Auf all diese Fragen gab es für die interessierten Bürger erst einmal keine Antwort. Sowohl die SPD-Fraktion als auch die Jül-Fraktion meldeten weiteren Beratungsbedarf an. Eine Entscheidung in der Ratssitzung in der kommenden Woche wird damit sehr unwahrscheinlich.

Immerhin erfuhren die Teilnehmer der Sitzung, wie die einzügige Mehrzweckhalle aussehen könnte. Leo Heuter vom Hochbauamt präsentierte den vorläufigen Entwurf und erläuterte die einzelnen Funktionsbereiche. Für 2,5 Millionen Euro ließe sich eine Halle mit einer Nutzfläche von rund 1100 Quadratmetern - was einem umbauten Raum von 6500 Kubikmetern entspricht - bauen. Der Bestuhlungsplan sieht Plätze für maximal 468 Personen vor.

Vertreter der Stadt hatten in Troisdorf eine ähnliche Multifunktionshalle besichtigt und sich dort Anregungen für einen möglichen Neubau am Schulzentrum geholt. Der soll demnach über eine Ein-Feld-Halle von 432 Quadratmetern verfügen. „Das entspricht der Standardgröße für solche Hallen”, so Heuter. Davor befindet sich ein 110 Qudaratmeter großer Eingangsbereich, um den sich eine Kleinküche, ein Kühlraum, die Garderobe und ein Thekenbereich gruppieren. „Die Eingangshalle könnte auch für kleinere Veranstaltungen genutzt werden”, so Heuter.
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