Jülich - „Wegweiser Demenz“: Filmdreh in den Tagespflegen

„Wegweiser Demenz“: Filmdreh in den Tagespflegen

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Die Szene ist im Kasten. Foto: Johannes Zerbst
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Produzentin Luisa Maria Weinandt (3.v.r.) mit Kameramann Johannes Zerbst (3.v.l.), Leiterin Manuela Thomae (1.v.l) mit ihrem Team der Tagespflege St. Georg sowie Demenzberaterin Daniela Gross (1.v.r) und Pressesprecher Erik Lehwald (2.v.r.) sind zufrieden mit den gefilmten Szenen. Foto: Johannes Zerbst

Jülich. Um die Zivilgesellschaft auf die Situation von an Alzheimer erkrankten Personen aufmerksam zu machen, findet seit 1994 der Welt-Alzheimertag statt. Auch in Deutschland geht es darum, die Öffentlichkeit für die Situation der rund 1,6 Millionen Menschen mit Demenz zu sensibilisieren.

Mit der vom 18. bis zum 24. September stattfindenden Woche der Demenz will die nationale Allianz für Menschen mit Demenz das Verständnis und die Unterstützung für Betroffene und pflegende Angehörige fördern. Die Woche der Demenz findet 2017 bereits zum dritten Mal statt.

Mit einer Filmreihe unter dem Titel „Wegweiser Demenz“ möchte das Bundesministerium Aspekte der Erkrankung näher beleuchten. Drei Filme zu den Themen Alltagssituationen, medizinische Aspekte und juristische Aspekte werden für die Themenwoche produziert. Dabei legt das Ministerium Wert darauf, die Lebenswirklichkeit von Menschen die dementiell erkrankt sind so darzustellen, dass die Situation auch Hoffnung birgt. Auch mit Demenz kann eine gute Lebensqualität erhalten werden.

Es gibt viele Möglichkeiten der Unterstützung und Therapie. Ein besonderes Unterstützungsmodell stellen beispielsweise die Tagespflegen dar, die mit ihrem teilstationären Angebot insbesondere die Angehörigen entlasten.

Teilstationäre Einrichtungen

Tagespflegen unterstützen die Wünsche und Bedürfnisse Betroffener und Angehöriger in besonderer Weise, denn möglichst lange soll der Aufenthalt in der gewohnten häuslichen Umgebung ermöglicht werden. Anstatt in ein stationäres Pflegeheim zu ziehen, besuchen sie täglich oder an selbst ausgewählten Tagen diese teilstationären Einrichtungen.

In den Caritas-Tagespflegen kann man sich unverbindlich beraten lassen und sie sogar einen kostenlosen Probetag lang besuchen. In Düren und Jülich unterstützt Angehörige zudem die Caritas-Demenzberatungsstelle Kompass.

Für den Drehtag reiste ein Kamerateam aus Berlin nach Jülich, um die letzten Szenen der Filmreihe in den dortigen Tagespflegen und dem Altenzentrum der Caritas zu drehen.

Die fertiggestellten drei Videos werden auf den Veranstaltungen im Rahmen der „Woche der Demenz“ gezeigt. Sie werden zudem auch auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums sowie des Caritasverbandes Düren Jülich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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