Weg an der Rur bei Jülich ist unterspült

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Jülich. Die Baumaßnahme wurde im November verschoben, läuft aber nach Mitteilung des Wasserverbandes Eifel-Rur (WVER) nun an: Der rechtsseitige Weg entlang der Rur im Bereich der alten Brücke der Kreisstraße 15 und der Landstraße 253 bei Jülich (nahe Koslar und Broich) verläuft sehr nahe am Fluss und ist dort stellenweise so weit unterspült, dass sein Bestand gefährdet ist.

Der WVER verlegt ihn nun nach eigenen Angaben näher an die L 253 heran. Die benötigten Flächen werden durch die Stadt Jülich zur Verfügung gestellt. Das Projekt sollte ursprünglich im November 2013 begonnen werden, wurde aber aufgrund bautechnischer Schwierigkeiten auf Ende Januar verschoben.

Die Bauarbeiten selbst beginnen jetzt mit dem Anschieben des Oberbodens für die neue Wegeführung. Im Anschluss wird die Fläche vom Kampfmittelbeseitigungsdienst abgesucht. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte März. Der bestehende Weg zwischen K 15 und L 253 wird für diese Zeit vollständig gesperrt bleiben. Dieser wird zudem aufgerissen und mit Oberboden bedeckt.

Die Verlegung erfolge in Absprache mit der Stadt Jülich, der Forstbehörde und der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Düren sowie der Bezirksregierung Köln. Die Forstbehörde hatte bereits im Vorlauf der Fällung von Gehölzen auf der neuen Wegetrasse zugestimmt.

Spaziergänger und Radfahrer können in dieser Zeit auf den Ruruferweg auf der gegenüberliegenden Rurseite ausweichen.

Die Ausspülungen des alten Weges oder eine starke Befestigung des Rurufers können laut Wasserverband nicht vorgenommen werden, „weil die Rur an dieser Stelle eine natürliche Eigenentwicklung zeigt, die den Zielen der EG-Wasserrahmenrichtlinie zur Herstellung eines guten Gewässerzustandes entspricht und damit ausdrücklich erwünscht ist“.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 118.000 Euro und wird zu 80 Prozent vom Land NRW gefördert.

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