Wasserski in Jülich: Verwaltung soll helfen

Von: -vpu-
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Jülich. Bei den reinen Sympathiebekundungen ist es nicht geblieben. Als ein Jülicher Trio im September seine Idee von einem Wasserski-Zentrum auf einer Fläche neben dem Brückenkopf-Park (stadtauswärts rechts der Aachener Landstraße vor dem Kreisel) präsentierte, wurde das mit Lob quittiert.

Inzwischen hat sich das geändert, es wird konkreter. Bei seiner jüngsten Sitzung hat der Ausschuss für Kultur, Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung die Stadtverwaltung beauftragt, das Trio bei der Umsetzung zu unterstützen. Denn vor dem Freizeitspaß auf einer zunächst kleineren Wasserfläche steht der harte Weg durch die Bürokratie.

So müssen die planungsrechtlichen Voraussetzungen mit dem Kreis und der Bezirksregierung geklärt werden: Inwieweit sind Flächennutzungs- und Bebauungsplan zu ändern oder aufzustellen? Zu diesem Ergebnis kam der Ausschuss nach Informationen unserer Zeitung nach einer zunächst öffentlichen Diskussion, die mit der Klärung einiger Fragen im nichtöffentlichen Teil endete.

Gedacht ist an eine Liftanlage mit Rampen und Schanzen im Wasser. Dazu müsste ein See geschaffen werden, der in Etappen durch eine Auskiesung entstehen soll. Zur Aachener Landstraße soll ein Schutzwall errichtet werden. Architekt Marcel Kraska, der neben Mischa Vie­höver und Markus Heim hinter dem Projekt steht, wiederholte im Ausschuss, was er im September erklärt hatte: Nach etwa einem Jahr könne bereits eine kleine Anlage realisiert werden, mit der sich der Bedarf testen lasse.

Die drei Wassersport-Fans wissen, dass es ein vergleichbares Angebot innerhalb einer Fahrstunde von Jülich aus nicht gibt. Bei großer Nachfrage gebe die Fläche auch eine Vergrößerung in einem zweiten Abschnitt her. Kraska regte an, das Verfahren mit Auskiesung und Wällen derzeit bei Bourheim zu begutachten.

Nun muss sich zeigen, was die Behörden in Düren und Köln sagen.

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